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Bericht der 9. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SV Ilmmünster 5,5:2,5

 

Schachklub Landshut verabschiedet sich mit Sieg aus der Regionalliga Süd-Ost.

Unverhofft kommt oft. Die Erste gewinnt gegen den nur mit sieben Spielern angetretenen SV Ilmmünster mit 5,5:2,5 und muss doch nicht mit leeren Händen in die Niederbayernliga zurückkehren.
Horst Schmaus wählt am ersten Brett in der Sizilianischen Verteidigung den falschen Plan und gerät in die Defensive. Als dann der Gegner die Keule in Form eines durchschlagenden Damenopfers auspackt, kann der Landshuter Mannschaftführer einpacken. Am zweiten Brett klatschen die Kontrahenten eine Wild-West-Eröffnung abseits jeder Theorie auf Brett. Dann zieht ein Springeropfer Paul Westenthanner tief ins Variantengestrüpp, wo er den Siegespfad aus den Augen verliert und den Friedensschluss akzeptieren muss. Joachim Siebert kann am dritten Brett seinen Franzosen nicht in ruhigem Fahrwasser halten und schließlich geht ein Läufer über Bord. Damit Siebert dank zweier Freibauern noch den Remishafen erreicht, muss Fortuna schon kräftig mitrudern. Die Partie von Johannes Oberpriller dümpelt nach mehreren Abtauschoperationen ebenfalls Richtung Punkteteilung, aber sein Gegenüber operiert doch zu sorglos. Daher dringt Oberpriller mit seinem Turm auf die siebte Reihe vor, holt sich zwei Bauern und verwertet diesen Vorteil sicher. Am fünften Brett war Michael Nurbekoglu trotz Minusbauer im Endspiel immer Herr der Lage. Beim aussichtlosen Versuch die eisenharte Verteidigung des Landshuters - am Ende mit 7,5 aus 9 der beste Punktesammler der gesamten Liga - zu brechen, überschritt der Gästespieler schließlich die Bedenkzeit. Am sechsten Brett vernachlässigt der Gegner von Andreas Strangmüller die Entwicklung und jagt mit der Dame die weißen Bauern. Dies nutzt der Landshuter, um seine Figuren in Stellung zu bringen und dann den in der Mitte verbliebenen schwarzen König zu vernichten. Philipp Sadlo errichtet am achten Brett eine grundsolide Position, an der sich der Kontrahent nicht die Finger verbrennen will. Somit werden die Hände bald friedlich geschüttelt.

Die Zweite schlägt die DJK SV Schaibing II mit 4,5:1,5 und erreicht im Endspurt noch den fünften Platz in der Kreisliga Ost. Ortwin Bock, Reiner Huber, Hans Vogl und Herbert Schuster tragen sich in die Siegerliste ein. Mannschaftskapitän Robert Weindl spielt remis.