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Landshut trennt sich vom SC Straubing 4:4
Zum Auftakt der Niederbayernliga kamen die Landshuter gegen
nur sieben Straubinger Denksportler nicht über ein Unentschieden hinaus.
Am Spitzenbrett wehte dem gegnerischen König schon während der Eröffnung viel
Frischluft um die Nase. Dadurch griff der Straubinger in schwieriger Lage daneben und
Wolfgang Schmidt heimste siegreich einen Turm ein. Horst Schmaus nahm am zweiten Brett den
kampflosen Punkt entgegen. An den Brettern drei und vier hatten Michael Nurbekoglu und
Josef Schubert die 64 Felder immer unter Kontrolle und remisierten bequem. Joachim Siebert
bekämpfte am fünften Brett die Holländische Verteidigung unternehmungslustig mit dem
Stauntongambit. Sein luftiger König erlaubte dem Schwarzen aber genügend Gegenchancen
und im Endspiel wurde das Kriegsbeil friedlich begraben. Am sechsten Brett galoppierte
Andreas Schratzenstaller mit seinen Gäulen immer wieder in die Brettmitte. Der
Straubinger hielt die Landshuter Kavallerie zwar im Zaum, musste aber der Punkteteilung
zustimmen. Wolfgang Latzel geriet gegen die Französische Verteidigung in ein
wild-verwickelte Variantengestrüpp, in dessen Dornen leider ein Bauer hängen blieb.
Diesen Vorteil ließ sich sein Gegenüber nicht mehr nehmen. Am achten Brett baute Ortwin
Bock zunächst eine hübsche Angriffsposition auf. Sein Kontrahent verbarrikadierte aber
geschickt die Stellung und degradierte Bocks Läufer zu Großbauern. Dem folgenden,
vernichtenden Einfall in seine Reihen hatte der Landshuter dann nichts mehr entgegen
zusetzen.
Die zweite Mannschaft startete in die in der Kreisliga West
bei der JVA Straubing mit einem 4-2 Erfolg. Andreas Strangmüller, Herbert Schuster und
Fra-Jo Klinkenberg schoben ihre Partien ungefährdet nach hause. Heinz Kunz übersah die
in der Eröffnung von seinem Gegenüber "angebotene" Figur und durfte zur Strafe
für seine Blindheit noch einige Zeit im Trüben fischen bis der Remishafen erreicht war.
Auch Karl König musste sich nach abwechslungsreicher Schlacht mit Remis begnügen,
während Thomas Schmitzer schließlich der feindlichen Bauernwalze zum Opfer fiehl. |