Schachklub
Landshut holt beim SC Straubing einen Punkt
Zum Auftakt der
Niederbayernliga gab es gleich ein Wiedersehen mit dem Regionalligaabsteiger aus
Straubing. Nach wechselseitigem Schlachtenglück auf den 64 Felder trennte man sich
leistungsgerecht und fast schon traditionell mit 4:4.
An den Brettern sechs und acht gaben sich Andreas Strangmüller und Wolfgang Latzel mit
den schwarzen Steinen keine Blöße, während am Spitzenbrett Michael Nurbekoglu den
weißen Figuren kein Gefahrenpotential einhauchen konnte. Somit begann die Begegnung mit
drei schnellen Punkteteilungen. Am dritten Brett stemmte sich Alexander Wist vehement aber
vergeblich gegen die anrückenden Bauern und seine Stellung knickte wie ein Zündholz
zusammen. Auch am vierten Brett hatten die Landshuter einen schweren Stand. Zum Glück
hielt Joachim Siebert aber mit seinen lästig aktiven Türmen den weißen Mehrbauern im
Zaum und fuhr noch einen halben Punkt für die Mannschaft ein. Am fünften Brett flogen
richtig die Späne, denn Josef Schubert und sein Kontrahent hobelten mit stets wechselnder
Materialverteilung über die gegnerischen Klötzchen. Als sich beide ausgetobt hatten,
verblieb aber keinem mehr genug Holz zur Errichtung einer Siegessäule. Heinz Kunz
entschied am siebten Brett das königsindische Eröffnungsduell eindeutig zu seinen
Gunsten. Leider fand er nicht den auf der Hand liegenden Einmarschplan für seine Truppen
und er musste sich mit Remis begnügen. Besser machte es Horst Schmaus an Brett zwei. Er
verteidigte sich zunächst zäh und umsichtig gegen den geschlossenen Sizilianer und
reduzierte geschickt die Figuren. Dann übernahm er die Initiative und trickste den
Straubinger im Bauernendspiel noch zum umjubelten Ausgleichstreffer aus.
Die "Zweite" konnte wegen akuter
Personalausfälle in der Bezirksliga West
leider mit keiner Mannschaft beim TSV Ergoldsbach
antreten. |