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Bericht
der 1. Runde Regionalliga Süd-Ost SV Röhrnbach - SK
Landshut 5,5:2,5 |
Schachklub Landshut verpatzt gegen den SV Röhrnbach den Start
in die Regionalliga Süd-Ost
Allerdings traten die personell verstärkten Aufsteiger aus dem
Bayerischen Wald in Topbesetzung an und ließen keine Zweifel aufkommen, dass
Abstiegskampf für sie kein Thema sein wird. Daher war die ersatzgeschwächte Erste
insbesondere an den hinteren Brettern chancenlos und musste eine 2,5 : 5,5 Niederlage
quittieren.
Am ersten Brett erwies sich wenigsten Tobias Schindlbeck als die erhoffte Verstärkung.
Sein Gegner opferte zu optimistisch drei Bauern, Schindlbeck parierte cool alle Drohungen
und fuhr im Endspiel einen wahrlich heißen Sieg ein. Nachdem Andreas Neubauer am zweiten
Brett mit umsichtiger Verteidigung im Sizilianer sicher remisierte, schlugen die
Landshuter am dritten Brett nochmals zu. Routinier Michael Nurbekoglu ließ sich durch die
Verwicklungen, die sein Kontrahent mit einem Läuferopfer heraufbeschwor nicht aus der
Ruhe bringen. Bei beiderseits extrem knapper Bedenkzeit konterte er mit der ihm eigenen
stoischen Gelassenheit den Angriff des Schwarzen mit einer zwingen Mattkombination. Dann
hatten die Drei-Helmen-Städter aber nichts mehr zu bestellen. An Brett vier gelang es
Horst Schmaus nicht die Hand schützend über die Schar seiner Bauern zu halten. Auf den
so entstandenen Schneisen bliesen die Steine des Röhrnbacher zur entscheidenden Invasion.
Joachim Siebert überließ am fünften Brett seinem Gegenüber im Königsinder die
Initiative. Diesen verhängnisvollen Fehler nutzte der Schwarzspieler, um mit zwei
wuchtigen Schlägen Sieberts Stellung zu ruinieren. Am sechsten Brett erspielte sich Heinz
Kunz nach ungewöhnlichem Eröffnungsverlauf eine bequeme Position. Dann verschlief er
aber ein Angriffsmotiv des Weißen und dessen unaufhaltsamer Figurenaufmarsch riss Kunz
böse aus allen Träumen. Josef Schubert hechelte am siebten Brett vergeblich dem gegen
die Caro-Kann Verteidigung geopferten Bauern nach. Im Turmendspiel ging ihm dann der Atem
aus Game over. Am achten Brett übersah Ortwin Bock vor lauter Unternehmungslust
eine tödliche Springergabel, mit der sein Gegner den vollen Punkt abfrühstückte.
Die Zweite begann die Operation Wiederaufstieg in die Niederbayernliga mit einem
überzeugenden 5,5 : 2,5 gegen den SV Aham. Wolfgang Latzel (0,5), Andreas Strangmüller
(1), Ivan Zahov (1), Reinhard Scholl (0,5), Philipp Sadlo (0), Enno Uhl (0,5), Herbert
Schuster (1) und Hans Vogl (1) unterstrichen die Ambitionen im Titelkampf der Bezirksliga
West ganz vorne mitmischen zu wollen. |
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