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Bericht der 1. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - TSV Trostberg 2:6

 

Schachklub Landshut leistet sich gegen den TSV Trostberg klassischen Fehlstart in die Regionalliga Süd-Ost

Der Ersten gelang gegen die in Bestbesetzung angetreten Gäste an keinem Brett ein voller Punktgewinn. Die folgerichtige 2:6 Niederlage lässt befürchten, dass die Regionalliga Süd-Ost heuer nach den Abgängen von Wist und Schindlbeck ein hartes Stück Brot werden wird.
Jürgen de Voogt schien am ersten Bett seine Figuren im Paulsen-Sizilianer einigermaßen vernünftig platziert zu haben. Leider übersah er dann eine geschickte Kombination, mit der ihm sein Kontrahent einen wichtigen Zentralbauern aus dem Kreuz leierte. Darauf war die Messe am Sonntag bereits gelesen. Am zweiten Brett hatte Wolfgang Schmidt den feindlichen Franzosen immer unter Kontrolle und wenigstens gelang den Landshutern hier eine sorgenfreie Punkteteilung. Andreas Neubauer gestaltete am dritten Brett seine Abwehrstrategie mit den schwarzen Steinen zu passiv und die Invasion der weißen Figuren ließ sich nicht mehr stoppen. Nach dem Verlust von drei Bauern wählte er schließlich den Suizid durch Überschreiten der Bedenkzeit. Am vierten Brett drängte Michael Nurbekoglu seinen Gegner zunächst verheissungsvoll in die Defensive. Als er sein Werk mit Bauerngewinn vollenden wollte, entging ihm ein ekliger Zwischenzug, der ihn einen Springer und damit die Partie kostete. Joachim Siebert wollte der unkonventionellen Eröffnungsbehandlung des Trostbergers mit übertriebener Originalität begegnen und ruinierte damit seine Stellung. Glücklicherweise war die Lage am fünften Brett aber so chaotisch, dass er noch ein Schlupfloch zum Remis fand. Am sechsten Brett krachten nach slawischem Beginn die Zentrumsbauern mächtig aufeinander. Beim sortieren der Scherben musste Josef Schubert dann betrübt feststellen, dass die schwarzen Truppen jetzt über seinen König herfielen und ihm blieb nur die Kapitulation. Am siebten Brett entstand im Königsinder eine verschachtelte Position, in der Heinz Kunz mit wenig Raum relativ perspektivlos versuchte alle Einbruchfelder zu verstopfen. Da sein Gegenüber aber keine Einfallschneise fand, unterschrieb der Landshuter erleichtert den angebotenen Friedensvertrag. Ivan Zahov stand am achten Brett mit seinem Vierbauernangriff immer wieder mit einem Bein über dem Abgrund. Somit war er sicher froh, dass das Spiel noch mit Remis durch Dauerschach endete.

In der Niederbayernliga wurde die Zweite arg von Ausfällen gebeutelt. Bei der DJK-SV Schaibing setzte es daher zu siebt ein bittere 1,5:6,5 Klatsche. Lediglich der Sieg von Johannes Sadlo und das Remis von Paul Westenthanner am Spitzenbrett sorgten für etwas Ergebniskosmetik.