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Bericht
der 1. Runde Regionalliga Süd-Ost TSV Trostberg - SK
Landshut 5: 3 |
| Schachklub Landshut vergeigt beim TSV
Trostberg den Start in die Regionalliga Süd-Ost
Die Ersten kam
an der Alz nicht Recht in Schwung, während die Gastgeber ihre Chancen weitgehend nutzten.
Somit unterlagen die Landshuter auch heuer dem TSV und zogen mit 3:5 den Kürzeren.
Jürgen de Voogt spielte am ersten Bett mutig nach vorne und hielt mit drei Bauern den
Mehrspringer des ungarischen Großmeisters in den Reihen der Trostberger im Zaum. Am
zweiten Brett lieferte sich Wolfgang Schmidt mit seinem Gegner die schon traditionelle
Theoriediskussion über die Leningrader Variante. Wie immer hielten sich die Argumente die
Waage und auch hier wurde der Punkt geteilt. Horst Schmaus errichtete am dritten Brett
zunächst eine solide Stellung, doch nach und nach ging ihm die Koordination der Figuren
verloren. Das ermöglichte seinem Kontrahent ein paar kernige Züge und Schmaus strich im
hoffnungslosen Bauernendspiel die Segel. Am vierten Brett geriet Paul Westenthanner am
Damenflügel in die Defensive. Danach fiel ein Bauer und letztlich war gegen die weiße
Läuferzange kein Kraut mehr gewachsen. Josef Schubert hatte am fünften Brett zunächst
gegen die Grünfeldindische Eröffnung wenig Probleme. Wegen des Spielstands startete er
aber das aussichtslose Unterfangen seinen B-Bauern zur Dame zu führen, geriet dabei auf
die schiefe Bahn und verlor Läufer und Partie. Michael Nurbekoglu manövrierte am
sechsten Brett den Weißen in einer schwerblütigen Positionspartie an den Rand des
Abgrunds. Leider versäumte der Landshuter es dann sich das siegbringende Luftloch zu
graben und der Trostberger entwischte noch ins Dauerschach. Besser machte es am siebten
Brett Joachim Siebert. Er ließ den Schwarzen nicht mehr aus dem Würgegriff entkommen und
fuhr mit der Invasion seiner Figuren den einzigen Tagessieg für die Erste ein. Am achten
Brett handelte sich Heinz Kunz im Königsinder viele schwache Bauern ein. Dass sein
Gegenüber letztlich im Turmendspiel den Gewinnweg verfehlte und Remis bot, wäre auf der
Rückfahrt in Altötting eine Kerze wert gewesen.
Der zweiten
Mannschaft gelang mit dem 5:3 gegen den SV Aham ein perfekter Auftakt in der Bezirksliga
West. Herbert Schuster, Josef Grünhager, Robert Weindl und Reiner Huber gewannen ihre
Partien. Andreas Strangmüller und Hans Vogl machten den Sack mit ihren Remispartien zu. |
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