| Schachklub Landshut vergeigt Saisonauftakt
Die Erste
startete mit einer unnötigen 3,5:4,5 Niederlage beim SC Rottal-Inn 2 in die
Niederbayernliga.
Paul Westenthanner öffnete am ersten Brett zwar Angriffsschneisen zum schwarzen König,
konnte aber nicht verhindern, dass der Gegner diese zum Tausch mehrerer Schwerfiguren
nutzte. Dies entschärfte die Lage zur sofortigen Punktteilung. Auch bei Josef Schubert an
Brett zwei neutralisierten sich die Kräfte früh, während die Landshuter am dritten
Brett den ersten Schiffbruch erleiden mussten. Horst Schmaus opferte im Sizilianer einen
Bauern, doch statt der erhofften Angriffschancen havarierte seine dezimierte Flotte im
Endspiel. Am vierten Brett verschachtelte sich die Stellung zunehmend. Joachim Siebert
fand keinen Weg den Gordischen Knoten zu zerschlagen und musste mit Remis zufrieden sein.
Andreas Strangmüller inszenierte am fünften Brett einen furios aussehenden Bauernsturm,
der sich letztlich aber nur als laues Lüftchen entpuppte. Somit war auch hier die
Punkteteilung unvermeidlich. Am sechsten Brett begaben sich die Kontrahenten auf einen
wahren Höllenritt. Wolfgang Latzels Partie plätscherte zunächst gemächlich ins
Endspiel, in dem beide Spieler ohne Not abwechselnd über dem, wenn nicht gar im Abgrund
schwebten. Auf die Wette, dass dieses Duell dann unentschieden endet, hätte es eine
astronomische Quote gegeben. Ortwin Bock erkämpfte sich am siebten Brett mit seiner
originellen Anlage der Eröffnung Raumvorteil. Diesen nutzte er, um aus diversen
taktischen Scharmützeln mit dem siegbringenden Vorteil von Turm gegen Springer
hervorzugehen. Am achten Brett konnte Reiner Huber seine eigentlich solide angelegte
Figurenentwicklung am Damenflügel nicht zu Ende bringen. Daher konnte der Gegner
einengende Manöver mit anschließendem Bauerngewinn durchführen und Huber zur
Kapitulation zwingen.
Beim 1:3 der Zweiten gegen Ergolding 3
konnten nur Herbert Schuster und Robert Weindl ein Remis erreichen Zu wenig, um einen
Fehlstart in die Kreisklasse West zu vermeiden. |