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Bericht der 1. Runde Regionalliga Süd-Ost TV Tegernsee - SK Landshut  7,5:0,5

 

Schachklub Landshut geht am Tegernsee mit 0,5:7,5 baden

Nach dem überraschenden Aufstieg ist die Erste mit dem 0,5:7,5 beim TV Tegernsee hart in der rauen Wirklichkeit der Regionalliga Süd-Ost angekommen.
Nur Johannes Oberpriller konnte am zweiten Brett bis zum Ende alle Ambitionen des Kontrahenten unterbinden und das einzige Remis erreichen. An den Brettern eins und fünf gelang es Paul Westenthanner und Joachim Siebert nicht, die Schar ihrer verstreuten Bauern zu hüten. Mit den dezimierten Steinen war dann kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Am dritten Brett hätte Horst Schmaus die besten Chancen auf den vollen Punktgewinn gehabt. Doch er unterließ einen kraftvollen Bauernvorstoß und wählte eine Abwicklung, die seine Stellung in Form von Turm gegen Läuferpaar in einen Scherbenhaufen verwandelte. Josef Schubert verfiel am vierten Brett auf die verhängnisvolle Idee, die lange Diagonale zu öffnen. Diese wurde nur vom gegnerischen Läufer beherrscht und in der Folge waren die Einbruchsfelder der weißen Figuren nicht mehr zu verteidigen. Sharhokh Nazari war am sechsten Brett lange Richtung Punkteteilung unterwegs. Am Schluss verschmähte er den notwendigen Damentausch und lief in einen Mattkonter des Gegners. Am siebten Brett hielt Robert Weindl dem Schwerfigurendruck auf den Zentrumslinien nicht stand und landete in einem hoffnungslosen Bauernendspiel. Vom Start weg agierte Thomas Rathkamp zu sorglos am Königsflügel. Daher war am achten Brett schnell keine Verteidigung mehr für seinen Monarchen zu organisieren.

In der Bezirksliga Ost musste sich die neu formierte Achtermannschaft dem TV Freyung/Kreuzberg mit 3:5 beugen. Constanze Stimmelmayr gewann für die Zweite die einzige Partie. Johann Sellmayer, Philipp Sadlo, Kylychbek Shakirov und Max Maierholzner spielten remis.