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Bericht der 1. Runde Niederbayernliga  SC Bayerwald Regen/Zwiesel - SK Landshut  4:4

 

                                                                         Schachklub Landshut startet mit Remis in die Niederbayernliga

Für die nicht in Bestbesetzung angetretene Erste reichte es beim SC Bayerwald Regen/Zwiesel nur zu einem 4:4. An den hinteren Brettern fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft um den durchaus möglichen Sieg einzufahren.
Am ersten Brett entfesselte Shahrokh Nazari ein wildes Handgemenge aus dem er zwar nur einen Läufer für einen Turm bekam. Jedoch gesellten sich noch drei Mehrbauern hinzu, und am Ende waren die vielen Hunde des Hasen Tod. Josef Schubert fahndete am zweiten Brett vergeblich nach einem Gegner und kassierte kampflos den vollen Punkt. Am dritten Brett knetete Hennadii Zinchenko in einer zähen Positionspartie den Schwarzen noch weich. Im Endspiel brachte er seine Mehrbauern dann sicher ins Ziel. Johann Sellmayer wandelte am vierten Brett lange am Abgrund. Doch dann gestatte sein Gegenüber ein verheerendes Abzugsschach, mit dem der Landshuter einen Turm und die Partie gewann. Am fünften Brett liefen die Züge von Andreas Strangmüller zunächst deutlich besser als bei der Bahn. Eine übersehen Gabeldrohung brachte seinen Fahrplan aber gehörig durcheinander und irreparable Materialverluste ließen seine Partie entgleisen. Anton Kosinoga fand am sechsten Brett kein Mittel um den feindlichen Bauernsturm zu bändigen. So kam sein ins Freie gezogener König in der Turmzange des Gegners ums Leben. An Brett sieben war bis ins Leichtfigurenendspiel nicht viel los. Aber dort ließ Alexandar Durovic die Abwicklung in ein für ihn verlorenes Bauernendspiel zu und stand am Ende mit leeren Händen da. Bek Shakirov schien am achten Brett immer auf der Höhe des Geschehens zu sein. Für den siegreichen Königsmarsch hätte er an der Jukebox nur noch „Stairway to heaven“ wählen müssen. Doch er drückte „Highway to hell“ und der Zähler blieb im Bayerischen Wald. 

Die SG Freyung/Kreuzberg war für die Zweite vorne zu stark aufgestellt. Daher musste man zum Auftakt der Bezirksliga Ost eine knappe 3,5:4,5 Niederlage quittieren. Constanze Stimmelmayr und Alexander Zellner waren hinten erfolgreich. Manfred Paintner, Evhenii Vlasiuk und Waldemar Polster spielten remis. 

Die Dritte verlor in der Kreisklasse West beim TSV Ergoldsbach klar mit 1:3. Lediglich Illia Matviievskyi konnte seine Partie am vierten Brett gewinnen.