|
Schachklub
Landshut verliert bei der Zweiten vom SK Passau
Zum Auftakt
der Niederbayernliga kassierte die Erste in Passau eine unglückliche 3,5:4,5
Niederlage.
Am ersten Brett versäumte es Hennadii Zinchenko sein Läuferpaar in die
Waagschale zu werfen. So konnten die schwarzen Schwerfiguren in sein Lager
eindringen und die Wahl zwischen Skylla (Damenverlust) und Charybdis (Matt)
bedeutete seinen Untergang, der jeder griechischen Tragödie zur Ehre gereicht
hätte. Shahrokh Nazari teilte am zweiten Brett den Punkt. Mehr Berichtenswertes
geschah nicht. Am dritten Brett hielt Horst Schmaus den Passauer König mittels
Bauernopfer in der Brettmitte fest. Die damit aufgebürdete Verteidigungsaufgabe
konnte sein Gegner nicht lösen und der Landshuter Kapitän gewann Turm und
Partie. Josef Schubert demonstrierte am vierten Brett mit einer Partie fürs
Lehrbuch die Überlegenheit des Läuferpaars. Der Vorteil wurde Zug für Zug
ausgebaut und im Endspiel brachte ein unaufhaltbarer Randbauer den Sieg. Am
fünften Brett entschied Johann Sellmayer das Eröffnungsduell für sich, spießte
mit dem Läufer Turm und Dame auf und ließ sich anschließend die Butter nicht
mehr vom Brot nehmen. Den überraschenden Ausfall von Anton Kosinoga konnte man kurzfristig
nicht mehr kompensieren. Daher musste am sechsten Brett kampflos ein ärgerliches
Gastgeschenk überreicht werden. An den Brettern sieben und acht entwickelte
sich das Geschehen spiegelbildlich und unerfreulich. Alexander Zellner und Sascha
Durovic boten ihren Kontrahenten lange tapfer Paroli. Doch dann gestatteten
beide ihren Gegnern mit den Türmen hinter die Linien zu gelangen und dort Tabula
rasa zu machen.
Ein
erfolgreicher Start in die Bezirksliga Ost gelang der Zweiten. Bek Shakirov,
Herbert Breuer und Hans Vogl sackten gleich mal den vollen Punkt ein. Robert
Weindl, Yevhenii Vlasiuk, Dagobert Langer und Constanze Stimmelmayr spielten
remis. Damit war der 5:3 Sieg bei der SG Haselbach/Castra Passau in trockenen
Tüchern.
Beim 4:4 in
der Kreisliga West gewannen Erik Jung und Eduard Schewalje für die Dritte und
Artiom Garbi und Sabine Ostheimer-Reif für die Vierte.
|