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| Bericht der
2. Runde Niederbayernliga TV Freyung - SK Landshut I 3:5 |
| Schachklub Landshut holt beide Punkte im Bayerischen Wald
Die Erste Mannschaft besiegte den TV Freyung mit 5:3 und mischt
damit weiterhin an der Tabellenspitze der Niederbayernliga mit.
Wolfgang Schmidt erreichte am Spitzenbrett gegen die Caro-Kann-Verteidigung keine
nennenswerten Vorteile und teilte den Punkt. Am zweiten Brett zelebrierte Horst Schmaus
die Königsindische Verteidigung. Der Tanz seiner Springer machte den Gegner regelrecht
schwindelig und er warf entnervt das Handtuch. Josef Schubert entfesselte am dritten Brett
eine sizilianische Springflut. Er opferte Turm und drei Bauern um ein gewaltiges
Läuferpaar zu erhalten. Dieses verspeiste den schwarzen König wie weiland Skylla und
Charibdis die armen Seefahrer. An den Brettern vier und fünf büßten Joachim Siebert und
Andreas Schratzenstaller nach jeweils kompromittierenden Aufmärschen wichtige Bauern ein.
Logische Folge waren zwei Gewinnpartien für die Hausherren. Am sechsten Brett zwackte
Wolfgang Latzel seinem Kontrahenten geradlinig einen Bauern ab, um diesen dann höchst
verschnörkelt und nervenaufreibend zum Sie zu verwerten. Andreas Strangmüller brachte am
siebten Brett sein Läuferpaar im Slawen nicht zur Geltung und mußte sich mit Remis
begnügen. Am achten Brett servierte Ortwin Bock ein würziges Budapester Gambit. Bocks
feurige Spielweise schlug dem Freyunger schwer auf den Magen und er ging im Mattangriff
unter.
Für die Zweite waren zwei schöne Gewinnpartie von Johann Sellmayer und Eduard Korber
sowie zwei Remisen von Reinhard Scholl und Heinz Kunz zu wenig. Somit verlor man gegen die
Reserve von Deggendorf mit 3:4. |
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