Schachklub Landshut kassiert Heimpleite gegen die
Bundesligareserve vom TV Tegernsee
Die erste
Mannschaft verpasste zu viele Chancen und zog daher auch gegen nur sieben Denksportler vom
TV Tegernsee II mit 2,5 : 5,5 deutlich den Kürzeren. Nach dieser Niederlage im Krenkl
sind die Landshuter endgültig im Tabellenkeller der Regionalliga Süd-Ost angelangt.
Am ersten Brett kam Horst Schmaus gut aus den Startlöchern und sorgte mit seinen
Leichtfiguren für Unordnung in den weißen Reihen. Doch statt dadurch einen Bauern zu
erbeuten, ließ er seinen Springer im Regen stehen und fand keine Verteidigung gegen die
gegnerische Mehrfigur. Wolfgang Schmidt konnte als Anziehender keinen Angriffswirbel
entfachen, während Josef Schubert mit den schwarzen Steinen alles im Grünen Bereich
hielt. An den Brettern zwei und fünf teilte man somit die Punkte. Am dritten Brett nahm
Heiko Plöhn mit dem Nimzo-Inder das Heft in die Hand. Auf der Suche nach dem Gewinnweg
geriet er aber völlig aus der Spur und trat zur Freude der Tegernseer seine eigentlich
unverlierbare Position noch in die Tonne. An Brett vier leisteten sich die Landshuter
gleich noch einen Blackout. Michael Nurbekoglu präsentierte seinem Kontrahenten den
Verteidigungsläufer auf dem Silbertablett. Dieser griff zu und die Frage Figurenverlust
oder Matt entschied den Tag. Ortwin Bock agierte am Damenflügel zu originell und
verstolperte einen Bauern. Sein Gegenüber gab das Gastgeschenk aber umgehend zurück und
am sechsten Brett folgte der Friedensschluss. Am siebten Brett entstand schnell eine
unübersichtliche Wild-West-Stellung. Zunächst feuerte Wolfgang Latzel mit dem Läufer
ins feindliche Lager. Der Zug entpuppte sich aber als Schlappschuß und der Rachefeldzug
der weißen Cowboys verwüstete die Stellung des Landshuters. Der kampflose Punkt den
Alexander Wist am achten Brett kassierte, war in der Schlussabrechnung bedeutungslos.
Die zweite Mannschaft verlor in der Bezirksliga-West beim
SC Adlkofen knapp mit 3,5 : 4,5. Andreas Strangmüller trug am ersten Brett eine
dynamische Angriffspartie vor und zerlegte die schwarze Königsstellung. Am dritten Brett
sammelte Eduard Korber geduldig positionelle Vorteile, die er im Endspiel sicher
verwertete. Karl König, Herbert Schuster und Philipp Sadlo teilten zum Teil mit Geschick,
zum Teil mit etwas Glück die Punkte. Die Niederlagen von Heinz Kunz, Thomas Schmitzer und
Franz-Josef Klinkenberg besiegelten aber das Schicksal der Landshuter. In der nächsten
Runde wartet mit dem SK Landau-Dingolfing die nächste harte Nuss für die Bezirksliga
Neulinge aus der Dreihelmenstadt. |