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Bericht der 2. Runde Regionalliga Süd-Ost TV Tegernsee - SK Landshut  6,5:1,5

 

Schachklub Landshut geht am Tegernsee mit 1,5:6,5 baden

Nach der desolaten Vorstellung beim TV Tegernsee ist die Erste im Abstiegskampf der Regionalliga Süd-Ost angekommen.
Passend zum verkorksten Kampf konnten die Landshuter wegen einer kurzfristigen Erkrankung schon nur siebt antreten. Horst Schmaus erlebte am zweiten Brett, dass sein Gegenüber das Petrosjan-System leider im Geiste des armenischen Exweltmeisters interpretierte. Daher verfing sich schließlich ein schwarzer Springer in den ausgelegten Fallstricken und für den Landshuter war Schicht im Schacht. Am dritten Brett hatte Michael Nurbekoglu für den „Russen" seines Gegners bereits eine Fahrkarte nach Sibirien gebucht. Aber er konnte den Zug dann nicht auf die Gleise stellen und plötzlich entschied ein furchtbares Freibauernduo am Damenflügel den Tag für den Tegernseer. Auch Joachim Siebert setzte am vierten Brett alle Hoffnungen auf seinen Freibauern am Damenflügel. Zwar verwandelte er diesen mit Läufergewinn zur Dame, aber die inzwischen am Königsflügel entstandene Bauernwalze seiner Kontrahentin trieb seinen König erbarmungslos ins Mattnetz. Am fünften Brett vermied Josef Schubert mit solidem Positionsspiel, dass seine Figuren nasse Füße bekamen. Logische Folge war das einzige Remis der Begegnung. Heinz Kunz misslang am sechsten Brett sein Eröffnungsexperiment. Dadurch erlitt seine Stellung am Königsflügel das gleiche Schicksal wie weiland die berühmte Kartoffel im „Seewolf". Ortwin Bock betrieb am siebten Brett sein bekannt unternehmungslustiges Kampfschach. Leider überspannte er dann den Bogen mit einem Figurenopfer für zwei Bauern und der volle Punkt wurde auch hier von der Heimmannschaft auf der Scoretafel notiert. Am achten Brett gelang Paul Westenthanner der Ehrentreffer. Gekonnt wehrte er im Damenbauernspiel alle Attacken ab und demonstrierte im Turmendspiel die Überlegenheit seiner Freibauern.

In der Niederbayernliga konnte die Zweite gegen den SC Straubing nur an den Spitzenbrettern mithalten. Das Remis von Ivan Zahov und die schöne Gewinnpartie von Andreas Strangmüller konnten die 1,5:6,5 Klatsche aber nicht verhindern