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Bericht der 2. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SK Gräfelfing  1,5:6,5

 

Schachklub Landshut unterliegt dem SK Gräfelfing mit 1,5:6,5

Der Fehlstart in die Regionalliga Saison ist perfekt. Die Erste muss den vielen Ausfällen Tribut zollen und kann den starken Gräfelfingern nie ernsthaft Paroli bieten.
Wenigstens gelingt Jürgen de Voogt am Spitzenbrett das typische Druckspiel im Wolgagambit und er zieht mit einem etwas glücklichen Springerfang den Ehrentreffer an Land. Horst Schmaus manövriert im Vorstoßfranzosen mit seinem Turm auf der falschen Seite des zweiten Bretts. Dadurch kann der Schwarze am Damenflügel zwei Freibauern bilden, die den Tag entscheiden. Paul Westenthanner strickt am dritten Brett ein wirres Stellungsgewebe. Leider lässt der Landshuter zuerst die Maschen fallen und sein Kontrahent knockte mit drei Leichtfiguren Westenthanners Türme aus. Am vierten Brett geschah trotz vieler Züge eigentlich nichts und der Chronist kann nur über ein ungefährdetes Remis von Joachim Siebert berichten. Am fünften Brett schien auch Markus Mock auf dem Weg zur Punkteteilung. Im Doppelturmendspiel verlief er sich aber im Labyrinth der Schachgebote und bekam so das Licht der Sonne nicht mehr zu Gesicht. Heinz Kunz wurde am sechsten Brett in der Eröffnung auf dem falschen Fuß erwischt, verlor zusehends das Geleichgewicht und seine Stellung wurde am Königsflügel vernichtet. Andreas Strangmüller hetzte am siebten Brett ständig dem in der Eröffnung geopferten Bauern nach. Bei diesem „Atemlos durch den Slawen" ging ihm am Ende die Puste aus und der Weiße zog mittels Turmgewinn den Stecker. Am achten Brett errichtete Herbert Schuster zunächst eine solide Position. Allerdings fand sein Gegenüber am Ende doch noch einen Weg, um sich am Königsflügel in die weiße Festung zu schleichen, um mit einem starken Bauern den vollen Punkt zu stehlen
.

Dank des Personaldesasters der Ersten konnte die Zweite in der Bezirksliiga West nur zu fünft antreten. Philipp Sadlo, Enno Uhl und Hans Vogl betrieben mit ihren Punkteteilungen beim  1,5:6,5 gegen den TSV Ergoldsbach wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik.