|
Sie sind Besucher

seit 28.10.2000
| |
Bericht
der 2. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Rottal II 4:4 |
| Schachklub Landshut teilt mit der Reserve vom
SC Rottal die Punkte
Die Erste kann
den Schwung von Grafenau nicht mit in den Krenkl" nehmen. Daher müssen sich
die Landshuter in der Niederbayernliga gegen den SC Rottal II mit einem 4:4 zufrieden
geben.
Am den Brettern eins und vier entwickeln Jürgen de Voogt und Johannes Oberpriller ohne
viel Feindberührung schnell ein paar Figuren. Dann legt sich der Herbstnebel friedlich
über die Felder und die Punkte werden geteilt. Dafür herrscht am zweiten Brett gleich
Gewitterstimmung, weil Horst Schmaus mit viel Optimismus einen Turm für einen Läufer ins
Geschäft steckt. Sein Kontrahent ist davon so beeindruckt, dass er rasch den Faden
verliert und in seine Königsstellung deshalb ebenso tödlich wie glücklich der Blitz
einschlägt. Am dritten Brett singen die Protagonisten das alte Lied vom Kampf der
Aktivität gegen die Materie. Zwar hat Paul Westenthanner im Caro-Kann zwei Bauern
gewonnen, wird dafür aber vom Gegner mit ständigen Nadelstichen gequält. Das Ende vom
Lied ist das Gleichgewicht der Kräfte und ein unausweichliches Unentschieden. Josef
Schubert erleidet am fünften Brett mit der Holländischen Verteidigung schweren
Schiffbruch. Erst bringt ein furchtbarer Läufer auf der langen Diagonale seine Reihen
durcheinander. Dann entert die weiße Bauernphalanx ohne Gnade seine Stellung. Am sechsten
Brett plätschert der Nimzo-Inder bei Andreas Strangmüller ruhig und beschaulich in den
Remishafen, während am siebten Brett wieder Blut fließt. Markus Mock hat seinen Turm auf
eine Reise ohne Wiederkehr geschickt. Der dafür eingetauschte Springer genügt nicht um
die Invasion der feindlichen Figuren dauerhaft zu stoppen und der Landshuter muss
schließlich die weiße Fahne hissen. Wolfgang Latzel knetet am achten Brett beharrlich
ein ausgeglichenes Turmendspiel. Und tatsächlich gelingt es ihm aus dem Stein einen
Tropfen Wasser sprich einen Mehrbauern zu quetschen. Diesen kann er dann auch
souverän und partieentscheidend Richtung gegnerische Grundreihe marschieren lassen.
Die Zweite konnte in
der Bezirksliga West nur zu sechst in der JVA antreten. Bei der folglichen 1,5:6,5
Schlappe konnte nur Franz Westenthanner gewinnen. Dominik Düsel gelang noch ein
Unentschieden. |
|