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Bericht
der 2. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SV Deggendorf II
2:6 |
| Schachklub Landshut verliert gegen den SV
Deggendorf II mit 2:6
Gegen stark
aufgestellte Deggendorfer gab es für die Erste keinen Blumentopf zu gewinnen. Nach der
2:6 Niederlage stehen die Landshuter in der Niederbayernliga weiter mit leeren Händen da.
Am ersten Brett hatte Paul Westenthanner die Lage bis ins beginnende Endspiel im Griff.
Dort schickte er seinen König plötzlich auf eine Kamikazewanderung ins Brettzentrum, wo
ihn postwendend das Matt ereilte. Johannes Oberpriller brachte am zweiten Brett zwar
seinen Angriff nicht in Schwung, stand hinten aber lange sicher. Doch dann gewährte er
der schwarzen Dame Zugriff auf seinen König und die Landshuter mussten die nächste
Mattsetzung erdulden. Am dritten Brett belagerte Horst Schmaus zäh und vielversprechend
die feindlichen Felderschwächen. Leider gelang der finale Schlag nicht und er musste sich
mit Remis begnügen. Nervenschonendere Stunden verbrachten Joachim Siebert und Wolfgang
Latzel an den Brettern vier und sechs. Die Figuren neutralisierten sich zunehmend und die
Punkteteilungen waren bald vereinbart. Am fünften Brett besaß Andreas Strangmüller die
besten Karten für den Ehrentreffer. Er spielte seinen Turmtrumpf gegen den Läufer aber
nicht konsequent aus und der Kontrahent entkam ins Dauerschach. Ortwin Bock legte am
siebten Brett seinen Skandinavier zu ehrgeizig an. Nach dem eiskalten Konter des Gegners
saß er vor einer Stellungsruine und hisste nach Damenverlust die weiße Flagge. Am achten
Brett lieferten sich die Kontrahenten eine vogelwilde Partie. Reiner Huber warf am
Königsflügel seine Bauern ohne Rücksicht auf Verluste nach vorn, während es ihm der
Gegner am Damenflügel gleich tat. Am Ende war die Deggendorfer Dampfwalze effektiver und
Huber wurde für seine mutiges Spiel nicht belohnt.
In der Kreisliga West musste die Zweite
auch gegen Rottal-Inn 4 ein 1:3 hinnehmen. Lediglich Philipp Sadlo und Robert Weindl
spielten remis. |
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