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Bericht der 2. Runde Niederbayernliga  SV Röhrnbach II - SK Landshut  3:5

 

Schachklub Landshut holt beim SV Röhrnbach 2 die ersten Punkte in der Niederbayernliga

In Röhrnbach ist auch die Ersatzbank auf Zack. Daher kann die Erste mit Glück und Geschick einen 5:3 Erfolg eintüten.
Shahrokh Nazari kam mit der komplexen Stellung am ersten Brett bestens zurecht, während sein Kontrahent die Probleme im Rahmen der erlaubten Bedenkzeit nicht lösen konnte und wegen Zeitüberschreitung aufgeben musste. Auch am zweiten Brett entwickelte sich das Spielgeschehen verheißungsvoll. Doch dann wurde Horst Schmaus von einem hinterhältigen Läuferopfer auf dem falschen Fuß erwischt und musste seinem Gegner zähneknirschend Remis durch Dauerschach gestatten. Johann Sellmayer tanzte am dritten Brett mit den Springern lustig durch die schwarzen Reihen. Im Schlepptau hatten sie einen starken Freibauern, der schließlich das Mattfinale ermöglichte. Am vierten Brett durfte sich Waldemar Polster lange Hoffnung machen, dass er seinen Laden zusammenhalten kann. Ein unvorsichtiger Bauernaufzug ermöglichte aber kurz vor Schluss dem Röhrnbacher einen Königsmarsch bei dem der Landshuter Haus und Hof verlor. Alexander Zellner hatte am fünften Brett auch kein glückliches Händchen. Er verkeilte seine Steine am Königsflügel derart unbeweglich, dass seine Dame auf vollem Brett gefangen wurde. Besser machte es Robert Weindl an Brett sechs. Mit umsichtig solidem Spiel erreichte er ein sicheres Unentschieden. Man tue die Figuren in einen Hut und werfe sie aus einem Meter Höhe aufs siebte Brett. Schon entstand eine für Bek Shakirov typisch chaotische Stellung, in der er sich pudelwohl fühlte und dem Gegner vernichtende Materialverluste beibrachte. Am achten Brett feierte Herbert Breuer einen gelungen Einstand. Nach mehreren taktischen Scharmützeln hatte er einen Springer mehr und als der Gegenüber die letzte Chance verpasste machte der den Sack endgültig zu.

 In der Kreisliga West gewann Erik Jung erneut für die Dritte. Allerdings war dies nur der Ehrentreffer beim 1:3 gegen den TV 1862 Geiselhöring. Für die Vierte gewann Artiom Garbi und Sabine Ostheimer-Reif spielte remis. Dies reichte beim SV Aham aber nur für ein 1,5:2,5.

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