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Bericht der 2. Runde Niederbayernliga SK Landshut II - SC Adlkofen  5:3

 

Schachklub Landshut gewinnt Lokalderby in der Niederbayernliga

Die Zweite vom Schachklub behielt im „Kochwirt“ gegen den SC Adlkofen mit 5:3 knapp die Oberhand.
Karl König nahm am achten Brett im Königsindischen Angriff die Bauern- und Figurengeschenke seines Gegner dankbar an und brachte die Hausherren in Front. Am fünften Brett schlitterte Wolfgang Latzel nach einem Königsfianchetto in eine missliche Lage und war heilfroh, dass der Adlkofener Remis anbot. Heinz Kunz verteidigte sich mit den schwarzen Steinen skandinavisch. In einer ausgeglichene Position begann sein Kontrahent unvorsichtig an der Stellung zu zündeln und zur Strafe verbrannte ein weißer Turm. Am Spitzenbrett missglückte dem Gästespieler die Englische Eröffnung. FIDE-Meister Günter Schmid ließ sich nicht zweimal bitten, marschierte am Königsflügel auf und schachmatt war unabwendbar. An Brett sechs musste Johann Sellmayer nach einem zu forsch vorgetragenen Engländer die Adlkofener verkürzen lassen. Nach verpasstem Dauerschach drang sein Spielpartner auf der Grundreihe ein und Sellmayers König ging als „Johann ohne Land“ in die Schachgeschichte ein. Andreas Strangmüller wurde im Königsindischen Angriff von seinem Gegenüber in die Defensive gedrängt. In seiner horrenden Zeitnot ruinierte er aber nur die Nerven seine Mannschaftskameraden, und nicht die Stellung und rettete sich ins Unentschieden. Am vierten Brett war der Gegner von Ortwin Bock dessen „Schmäh“ in der Wiener Partie nicht gewachsen, wodurch der Landshuter erst einen Lippizaner und dann den Punkt gewann. Mit 5 Pluspunkten auf der Anzeigetafel war es nicht mehr schlimm, dass Josef Schubert am zweiten Brett im geschlossenen Sizilianer am Damenflügel durch den Galopp zweier Springer zertrampelt wurde.