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| Bericht der
3. Runde Regionalliga Süd-Ost, Niederbayernliga |
Schachklub holt mit zwei
Versuchen nur einen mageren Punkt
Die Regionalligatruppe ging Zuhause gegen den SC Starnberg,
der nur sieben Spieler aufbot, mit 2:6 unter. Neben dem kampflosen Punkt von Michael
Nurbekoglu erreichten nur Wolfgang Schmidt und Joker Reinhard Scholl jeweils ein Remis.
In der Niederbayernliga erreichten die Landshuter beim SC Vilshofen mit Müh und Not
wenigstens ein schmeichelhaftes 4:4 Unentschieden. Am ersten Brett fehlte Günter Schmid
im Sizilianer plötzlich ein Bauer und er durfte kräftig tricksen um seinen Kontrahenten
zu einem Remisgebot zu verleiten. Josef Schubert steckte am zweiten Brett im
Naidorf-System früh im Schwitzkasten. Aber dann agierte sein Gegner zu übermütig und
Schubert konterte mit einem erfolgreichen Mattangriff. Am dritten Brett führte Andreas
Strangmüller im Schmid-Benoni das übliche Zeitnotdrama auf. Nach beiderseits vergebenen
Chancen konnte er schließlich heil froh sein, dass der Vilshofener das Unentschieden
akzeptierte. Ortwin Bock vertauschte an Brett vier in einer Owen-Verteidigung die Züge.
Dadurch erhielt er eine Positionsruine, sein Kontrahent kassierte zwei Bauern und das
Turmendspiel war hoffnungslos. Am fünften Brett trat Wolfgang Latzel gegen den
sizilianischen Drachen als furchtloser St. Georg auf. Er spießte den Schwarzen am
Königsflügel auf und im Endspiel brachten Latzels Mehrbauern die Entscheidung. An den
Brettern sechs und sieben konnten Peter Krall und Heinz Kunz ihre Gegner nicht in
Schwierigkeiten bringen und man teilte die Punkte. Karl König hätte am achten Brett
seine Sizilianische Verteidigung mit einer siegreichen Gegenattacke krönen können. Aber
im Überschwang der Gefühle wählte der Unglückswurm die falsche Reihenfolge der Züge
und ein Zwischenmatt riss in grausam aus allen Träumen. |
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