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| Bericht der
3. Runde Niederbayernliga SK Landshut I - SC Straubing 4:4 |
| Schachklub
Landshut mischt weiter in der Spitzengruppe der Niederbayernliga mit
Durch ein hart erkämpftes 4:4 Unentschieden gegen den
Mitfavoriten SC Straubing wahrte die Erste Mannschaft ihre Chancen auf den Aufstieg in die
Regionalliga.
Josef Schubert raubte am vierten Brett mit einem vorwitzigen Damenausfall einen Bauern,
wurde dafür jedoch postwendend durch einen fürchterlichen Gegenzug mit dem Partieverlust
bestraft. Am Spitzenbrett stoppte Wolfgang Schmidt den Königsindischen Angriff mit einem
stabilen Bauernzentrum. Danach nahm er selbst das Heft in die Hand und der Straubinger
überschritt in hoffnungsloser Lage die Bedenkzeit. Andreas Strangmüller löste zunächst
mit dem slawischen Damengambit alle Eröffnungsprobleme. Nach einem unvorsichtigen
Damenzug riss ihn sein Gegenüber mit einem Springerausfall aus allen Remisträumen. Am
sechsten Brett agierte Wolfgang Latzel gegen die Skandinavische Verteidigung mit kühlem
Kopf und kassierte eiskalt die gegnerischen Bauern und den vollen Punkt. An den Brettern
drei und fünf erreichten Horst Schmaus und Andreas Schratzenstaller jeweils ein
Unentschieden. Während bei Schratzenstaller ruhiger Seegang herrschte, stand Schmaus das
Wasser mehrmals bis zum Hals und das rettende Ufer konnte nur mit Glück erreicht werden.
Ortwin Bock demontierte am achten Brett die Französische Verteidigung durch den Einmarsch
seiner Kavellerie und die gemachte Materialbeute entschied die Begegnung. Am zweiten Brett
stand Heiko Plöhn bis ins Läuferendspiel immer mit dem Rücken zur Wand. Leider
versäumte er dort eine versteckte Remismöglichkeit und geriet noch in ein
verhängnisvolles Mattnetz.
Die Zweite verlor gegen Deggendorf I erwartet klar mit 2:6. Johann Sellmayer siegte im
Endspiel, während Karl König und Franz-Josef Klinkenberg remisierten. |
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