Schachklub Landshut behält gegen die DJK SV Schaibing
deutlich die Oberhand
Der Aufsteiger
konnte nur fünf Spieler für die Begegnung im Krenkl aufbieten. Die Landshuter bauten
diesen 3:0 Vorsprung zu einem sicheren 6,5:1,5 Erfolg aus und halten Kontakt zur
Tabellenspitze der Niederbayernliga.Ortwin Bock baute die Führung am achten Brett weiter
aus. Mit gewohnt kompromisslosen Angriffschach sprang er dem schwarzen König an die
Gurgel und für den Schaibinger Monarchen gingen bald die Lichter aus. So konnte Josef
Schubert am fünften Brett aus einer soliden Positionen beruhigt den Remishafen ansteuern
und den Mannschaftssieg in trockene Tücher bringen. Auch am siebten Brett war trotz
scharfer Eröffnung nicht viel los. Heinz Kunz hielt die Lage mit seinem starken
Zentralspringer unter Kontrolle und bald rauchten die Kontrahenten die Friedenspfeife. Am
Spitzenbrett hingegen durfte Michael Nurbekoglu mehr für die Punkteteilung schwitzen, da
ihm sein Gegenüber einen Bauern abgeluchst hatte. Neben hartnäckiger Verteidigung war
auch eine Portion Glück notwendig, um die Verwandlung des feindlichen Mehrbauern in eine
neue Dame zu verhindern. Den Schlusspunkt setzte am sechsten Brett Andreas Strangmüller.
Er investierte zwar viel Bedenkzeit, doch dafür gelang ihm mit seinen Figuren der
Einmarsch in die feindliche Stellung. Somit zappelte der gegnerische König bald
unentrinnbar im Mattnetz.
Die "Zweite" trat in der Bezirksliga West
beim Aufstiegsfavoriten aus Ergolding an. Zwar ging der Kampf mit 3:5 verloren, aber
die Landshuter zogen sich doch achtbar aus der Affäre.
Eduard Korber bewies, dass er noch immer eine scharfe Klinge zu
führen weis, während Herbert Schuster zum wiederholten
Male seine Endspielkünste demonsrierte. Zur Ergebisabrundung
teilten Wolfgang Latzel und Thomas Schmitzer noch die
Punkte. |