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Bericht der 3. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SU Ebersberg-Grafing 5:3

 

Schachklub Landshut gelingt erster Sieg in der Regionalliga Süd-Ost

Durch den 5:3 Erfolg über die SU Ebersberg-Grafing hält die Erste ihre Chancen im Abstiegskampf intakt.
Am ersten Brett baute Jürgen de Voogt mit der Sizilianischen Verteidigung eine solide Position auf. Dadurch konnte er den Kamikaze-Angriff des Gegners mit der Mütze auffangen und seinen Mehrturm siegreich verwerten. Wolfgang Schmidt entfachte am zweiten Brett zwar nicht den für das Morra-Gambit typischen Angriffswirbel, aber die Partie sah immer nach Friede, Freude, Eierkuchen aus. Allerdings brauchte der Landshuter am Ende etwas Glück, dass der Eierkuchen nicht anbrannte und das Remis noch in trockene Tücher kam. Am dritten Brett bekam Andreas Neubauer von seinem Kontrahenten einen vorwitzigen Springer vor die Nase gesetzt. Zum Entsetzen der Gäste schnitt der Landshuter dem Ross den Rückzugsweg ab und schickte es partieentscheidend zum Pferdemetzger. Horst Schmaus lieferte sich am vierten Brett mit seinem Gegenüber ein wildes taktisches Scharmützel. Da der Ebersberger dabei aber auf jeden Hieb eine Riposte fand, musste Schmaus denn Schlagabtausch schließlich mit Dauerschach zu einem friedlichen Ende bringen. Am fünften Brett erlebte Michael Nurbekoglu einen problemlosen Caro-Kann-Tag. Am Ende hielt der Routinier mit seiner Dame auch die weißen Türme unter Kontrolle und das Remis war in trockenen Tüchern. Joachim Siebert und Ortwin Bock gaben sich an den Brettern sechs und acht mit den weißen Steinen keine Blößen und teilten sicher die Punkte. Am siebten Brett entschlüpfte Heinz Kunz nach einer zu passiven Pirc-Verteidigung nur mit gnädiger Mithilfe des Weißen noch in ein Leichtfigurenendspiel, in dem der Landshuter plötzlich einen Mehrbauern hatte. Allerdings fand Kunz nicht den richtigen Weg zur Verwertung des Vorteils und musste in ein letztlich gerechtes Unentschieden einwilligen.

In der Niederbayernliga hält die Ausfallserie in der Zweite unverändert an. Immerhin konnten Ivan Zahov und Andreas Strangmüller an den Brettern eins und zwei gewinnen. Die Remispartien von Philipp Sadlo und Johann Vogl reichten aber nicht aus um die 3:5 Niederlage beim TSV Aidenbach abzuwenden. Die Landshuter haben damit unverändert die rote Lateren in der Tabelle inne.