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Bericht der 3. Runde Regionalliga Süd-Ost SU Ebersberg-Grafing - SK Landshut 5,5:2,5

 

Schachklub Landshut ist nach der Pleite in Ebersberg in akuter Abstiegsgefahr

Die Flut an Ausfällen die Kapitän Horst Schmaus vor dem Kampf überschwemmte, kann in der Regionalliga Süd-Ost keiner aushalten. Nach der 2,5:5,5 Niederlage gegen die SU Ebersberg-Grafing hält die Erste die rote Laterne fest in den Händen.
Die Landshuter reisten nur zu siebt an und waren damit schon vor dem ersten Zug mit 0:1 im Rückstand. Beim Versuch diesen aufzuholen, überspannten Jürgen de Voogt am ersten und Horst Schmaus am dritten Brett den Bogen. Leider nahmen die Gegner die daraus resultierenden Konterchancen wahr, marschierten mit den schwarzen Steinen am Königsflügel auf und ruinierten dort jeweils die Stellungen der Landshuter. Am vierten Brett opferte Paul Westenthanner einen Turm für Springer und Bauer. Dies brachte aber nicht die erhoffte Initiative. Vielmehr zappelte plötzlich Westenthanners König wie ein Fisch im Mattnetz. Michael Nurbekoglu gelang es am fünften Brett gegen den Königsinder nicht alle Einbruchsfelder zu verteidigen. In der Folge schnitten die feindlichen Figuren seinem Springer den Rückzug ab und der Ebersberger durfte den fünften Punkt für seine Farben notieren lassen. Am sechsten Brett spielte Joachim Siebert eine blitzsaubere Positionspartie und eroberte mit einem starken Bauern siegreich das gegnerische Territorium. Andreas Strangmüller bildete am siebten Brett eine reißverschlussartige Bauernkette. Durch diese gab es für beide Seiten keinen Durchschlupf und der Punkt wurde geteilt. Am achten Brett produzierte Herbert Schuster eine wahre Seeschlange. Am Ende der langen Komödie der Irrungen und Wirrungen gelang ihm aber Nachweis, dass seine Freibauern doch die stärkeren waren.

In der Bezirksliga West war die Zweite zu sechst bei der Reserve vom SC Straubing chancenlos und verlor 2:6. Johannes Sadlo, Markus Englberger, Robert Weindl und Reiner Huber spielten remis und betrieben so noch etwas Ergebniskosmetik.