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Bericht
der 3. Runde Niederbayernliga SK Landau-Dingolfing - SK
Landshut 3,5:4,5 |
| Schachklub Landshut fährt den ersten Sieg
ein
Die Erste gewann
beim SK Landau-Dingolfing knapp aber verdient mit 4,5:3,5. Damit haben die
Dreihelmenstädter das Versinken im Abstiegssumpf der Niederbayernliga zunächst einmal
vermieden.
Johannes Oberpriller musste am ersten Brett zunächst die unverschämten Avancen der
feindlichen Dame durch den Tausch der Schwerfiguren abwehren, um statt des Ehe- den
Remishafen zu erreichen. An den Brettern zwei und fünf brachten Josef Schubert und
Andreas Strangmüller ihre Figuren in die optimale Feuerposition. Als ihre Gegenüber dann
unvorsichtig die Stellungen öffneten, brachten tödlich Salven auf die Dingolfinger
Könige zwei wertvolle Punkte für das Scoreboard der Landshuter. Am Dritten Brett hatte
Horst Schmaus gegen den sizilianischen Drachen eine aussichtsreiche Angriffsstellung
aufgebaut, verlor aber in Zeitnot völlig den Faden und musste schließlich im Endspiel
vor einem übermächtigen Freibauern des Gegners kapitulieren. Joachim Siebert organsierte
am vierten Brett sein Damengambit sehr harmonisch. Daher hatte er nach einem feinen
Doppelangriff auf Turm und Läufer nicht nur Materialvorsprung sondern gleich noch einen
spielentscheidenden Stellungsvorteil. An den Brettern sechs und acht unterschrieben die
Kontrahenten Friedensverträge. Wolfgang Latzel völlig stress- und sorgenfrei, während
Robert Weindl erst den weißen Bauernmarsch am Königsflügel mit Geschick und etwas
Glück neutralisieren musste. Am siebten Brett wollte auch Ortwin Bock vorrückende Bauern
stoppen. Dabei brachte er aber einen Knopf in seine Verteidigungsstrategie, büßte einen
Läufer ein und musste eine ärgerliche Niederlage quittieren. |
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