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Bericht der 3. Runde Niederbayernliga SK Landau-Dingolfing I - SK Landshut 5:3

 

Nächste Pleite für den Landshuter Schachklub

Beim SK Landau-Dingolfing I musste die Erste eine bittere 3:5 Niederlage quittieren. Die Landshuter stecken damit tief im Abstiegsstrudel der Niederbayernliga.
Paul Westenthanner hatte die Lage am Spitzenbrett immer im Griff und eroberte am Ende mit feinen Manövern im Turmendspiel sogar den vollen Punkt. Am zweiten Brett war das Spielgeschehen bei Horst Schmaus lange im Gleichgewicht. Beim Lavieren erwies er sich dann doch als der bessere Spieler, gewann zwei Bauern und damit auch die Partie. Joachim Siebert blickte am dritten Brett vergeblich ins Zentrum, ruinierte sich stattdessen aber seine Königsstellung. Der Kontrahent nutzte diese Einfallschneisen für eine vernichtende Invasion der schwarzen Figuren. Am vierten Brett setzte Andreas Strangmüller auf Vereinfachungen durch Figurentauschen, brockte sich damit aber vereinzelte Bauern ein. Auf diese veranstaltete der Gegner dann ein tödliches Scheibenschießen. Wolfgang Latzel ließ am fünften Brett lange nichts zu. Erst im Endspurt übersah er eine Springergabel, die einen krachenden Turmeinschlag ermöglichte und seine Position brach sofort zusammen. Am sechsten Brett legte Mannschaftssenior Ortwin Bock eine jugendlich frische Angriffspartie auf das Parkett der 64 Felder. Taktisch immer auf der Höhe zerlegte er die weiße Stellung in alle Einzelteile. Reiner Huber schickte seine Dame am siebten Brett auf eine erfolglose Reise ins Nirwana. Damit fehlte sie „zuhause" und Haus und Hof waren im wahrsten Sinne des Wortes verloren. Am achten Brett tauschte Franz Westenthanner leider auch seinen letzten Turm. Damit waren seine Bauern dem Zugriff der verbliebenen gegnerischen Figuren schutzlos ausgeliefert.