|
Schachklub Landshut kassiert Heimpleite gegen Gröbenzell
Die Erste
musste zuhause gegen den SC Gröbenzell 2 ein ernüchterndes 2:6 einstecken.
Allerdings war schon zu Beginn der Saison klar, dass der Klassenerhalt in der
Regionalliga Süd-Ost ein hartes Brot werden würde.
Aus den Verwicklungen am ersten Brett behielt Paul Westenthanner zu viele
Felderschwächen vor seinem König zurück. Hier führten die feindlichen Springer bald
einen tödlichen Tanz auf. An den Brettern zwei und sechs ließen Johannes
Oberpriller und Shahrokh Nazari keine Gewinnversuche der Gästespieler zu und
teilten sicher die Punkte. Am dritten Brett hielt Horst Schmaus seinen
Königsinder mit dynamischem Spiel lange im Gleichgewicht. Erst als ihm eine
Springergabel entging, landete er in einem verlorenen Turmendspiel. Josef
Schubert konzentrierte seine Kräfte auf der falschen Brettseite. Daher
planierte sein Gegner mit den Bauern eine Siegesstraße zum Landshuter König und
dies mit einer Geschwindigkeit, von der die Befürworter der B15neu nur träumen
können. Am fünften Brett gelang Joachim Siebert die einzige Gewinnpartie für
die Hausherren. Dank der besseren Aufstellung seiner Steine konnte die Dame mit
einem heuchlerischen "Grüß Gott"
erfolgreich die weiße Stellung betreten. Johann Sellmayer fand am
siebten Brett keinen Weg das Zusammenspiel der weißen Figuren zu unterbinden.
Daher verwandelte sich sein Damenflügel unaufhaltsam in einen Scherbenhaufen.
Am achten Brett wollte sich Philipp Sadlo mit einem Damenopfer aus seinen
Schwierigkeiten befreien. Doch statt der erhofften zwei Türme erhielt er wegen
eines drohenden Zwischenschachs leider nur den berühmten Blumentopf.
In der
Bezirksliga Ost verpasste die Zweite mit dem 3,5:4,5 gegen die SG
Haselbach/Castra Passau nur knapp den ersten Punktgewinn. Neben den Remisen von
Shakirov Kylychbek, Franz-Xaver Westenthanner und Max Maierholzner sowie dem
Sieg von Robert Weindl war die erste Gewinnpartie von Sabine Ostheimer-Reif am
achten Brett besonders erfreulich.
|