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Schachklub
Landshut gelingt erster Sieg in die Niederbayernliga
In der
Nachholbegegnung der dritten Runde schlägt die Erste den FC Ergolding 2
ungefährdet mit 6:2.
Am ersten Brett fing Joachim Siebert einen vorwitzigen Springer, bremste mit
dem Läufer die Bauern des Ergoldingers aus und verwertete so im Endspiel
souverän seinen Vorteil. Shahrokh Nazari stand am zweiten Brett ausgezeichnet,
fand aber keinen Gewinnplan. Leider versuchte er es dann entnervt mit der Brechstange,
sodass sein Gegner schließlich den Spielverlauf noch auf den Kopf stellen
konnte. Am dritten Brett hatte der Kontrahent von Horst Schmaus die
sizilianische Drachenvariante gewählt. Der Landshuter Mannschaftsführer zückte aber
wie weiland St. Georg das Schwert und krönte seinen fulminanten Angriff mit
einem zwingenden Mattfinale. Josef Schubert erbeutet am vierten Brett bald
einen Bauern. Deshalb rollten seine Steine dann kraftvoll los und die Stellung
des Gegenübers brach in sich zusammen. Am fünften Brett übte Hennadii Zinchenko
anhaltend positionellen Druck aus und münzte seine Überlegenheit im Bauernendspiel
in den vollen Zähler um. Johann Sellmayer übernahm am sechsten Brett
bald die Initiative und drückte seinem Kontrahenten einen Doppelbauern aufs Auge.
Dies schuf Raum für zwei Freibauern, die zum Gewinn marschierten. Auch Anton Kosinoga war am siebten Brett immer
am Drücker und beherrschte mit seinen aktiven Figuren das Geschehen. Letztlich gewann er dadurch eine Figur und damit die Partie. Somit fiel es nicht mehr ins Gewicht,
dass Aleksandar Durovic am achten Brett seine Rettungschancen
verpasste und die Überlegenheit des Gegners anerkennen musste.
In der
Bezirksliga Ost kassierte die Zweite eine 1,5:6,5 Schlappe beim SV Röhrnbach 2.
Nur Waldemar Polster konnte gewinnen. Bek Shakirov spielte remis.
Alexander
Zellner, Garbi Artiom, Sabine Ostheimer-Reif und Illia Matviievskyi besiegten
in der Kreisklasse West den SV Aham mit 4:0.
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