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Bericht der 3. Runde Regionalliga Süd-Ost SC Straubing - SK Landshut I 5½:2½

 

Schachklub Landshut geht in Straubing baden

Die erste Mannschaft vom Schachklub bot in der Regionalliga gegen den SC Straubing eine enttäuschende Vorstellung und verlor verdient mit 2½ : 5½.
An den Brettern vier und acht erreichten Michael Nurbekoglu mit der Ragosin-Variante und Heinz Kunz mit der Königsindischen Verteidigung zwar glanzlose aber wenigstens sichere Unentschieden. Hermann Wagner inszenierte am sechsten Brett sein Gegenspiel am Damenflügel zu behäbig und der Straubinger erbeutete im Königsindischen Angriff den Skalp des Landshuter Monarchen. Am dritten Brett suchte Anton Schmidt gegen den "Stonewall" vergeblich nach Gewinnmotiven und mußte sich mit Remis zufrieden geben. Heiko Plöhn durfte sich am Spitzenbrett mit der Nimzowitschindischen-Verteidigung amüsieren. Die Pointen setzte aber nur sein Gegner, der das Zentrum knackte und Plöhns Figuren bis zum finalen Kollaps über das Brett hetzte. Am fünften Brett kämpfte auch Joachim Siebert gegen Nimzowitschindisch. Bei dem Versuch aus einer ausgeglichenen Position den Rückstand zu verkürzen, überspannte er aber den Bogen und im Springerendspiel sicherte ein starker Freibauer seinem Kontrahenten den Sieg. Reinhard Scholl besaß nach einem langwierigen holländischen Positionsgeschiebe im Läuferendspiel nur einen wertlosen weißen Mehrbauern. Damit wurden an Brett sieben die Punkte geteilt. Am zweiten Brett versäumte es Wolfgang Schmidt nach einer "krumm und schief" Eröffnung im Turmendspiel den Sack zuzumachen und man schüttelte sich friedlich die Hände.
Bis zum nächsten Heimkampf im "Kochwirt'' müssen sich die Landshuter Denksportler gehörig steigern sonst ist gegen den Aufstiegsfavoriten TV Tegernsee kein Blumentopf zu gewinnen.