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Bericht
der 4. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - TSV
Trostberg 4:4 |
Schachklub trotzt dem TSV
Trostberg ein Unentschieden ab
Mit dem zu hause schwer erkämpften 4:4 retten die
Landshuter das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Regionalliga ins
neue Jahr hinüber.
Am Spitzenbrett lieferte Wolfgang Schmidt dem ungarischen Großmeister Emil Anka mit der
Drachen-Variante ein feuriges Duell. Erst ein zu optimistischer Bauernvorstoß verheizte
den Schutzwall um Schmidts König, welcher dann auf freier Flur verbrannte. Michael
Nurbekoglu leistete sich am zweiten Brett schon nach wenigen Zügen einen völligen
Blackout. Mit einem Springer weniger blieb nur die Aufgabe. Am dritten Brett sorgte Horst
Schmaus für den Anschlusstreffer. Nach kaltblütiger Eröffnungsbehandlung verblieb ihm
ein Mehrbauer. Diesen legte er als Köder aus, sein Kontrahent biss an und schon schnappte
die Mattfalle zu. An den Brettern vier und fünf zeigten Josef Schubert und Joachim
Siebert keine Schwächen und remisierten sicher. Wolfgang Latzel fand kein Mittel um eine
französische Festung zu knacken und somit wurde auch am sechsten Brett die Friedenspfeife
geraucht. Am siebten Brett beschäftigte Heinz Kunz den Weißen am Damenflügel so sehr
mit vorwitzigen Bauernzügen, dass dieser seine Chancen nicht wahrnahm und ins Remis
einwilligte. Ortwin Bock zauberte an Brett acht wie immer eine skurrile Stellung auf die
64 Felder. Mit dieser kam der Trostberger nicht zu recht, so dass Bock im Turmendspiel
seine Mehrbauern siegreich verwertete.
Die zweite Mannschaft landetet gegen den SC Kauflanden II einen Kantersieg mit 5½-½.
Andreas Strangmüller, Thomas Schmitzer, Eduard Korber, Karl König und Franz-Josef
Klinkenberg gewannen ihre Partien. Lediglich Johann Sellmayer gestattete den Gästen mit
seinem Remis noch etwas Ergebniskosmetik. |
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