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Bericht der 4. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - SK Freising  3½:4½

 

Schachklub Landshut verpasst Überraschung gegen den
 Tabellenführer aus Freising

Die erste Mannschaft verlor in der Regionalliga Süd-Ost gegen den SK Freising knapp mit 3,5 : 4,5. Obwohl die Landshuter nur zu siebt antreten konnten, war ein 4:4 in greifbarer Nähe.
Am ersten Brett stand Wolfgang Schmidt bereits mit dem Rücken zur Wand. Aber plötzlich zauberte er einen furiosen Angriff aus dem Ärmel und für die weiße Königsstellung fiel der Vorhang. Joachim Siebert bewies am zweiten Brett, dass er als Musiker auch die Figuren tanzen lassen kann. Dem Freisinger wurde gehörig schwindelig, doch leider geriet Siebert mit dem letzten Akkord aus dem Takt und sein Gegner entwischte ins Dauerschach. An den Brettern vier und sechs hielten Josef Schubert und Wolfgang Latzel ihre Kontrahenten zwar im Zaum, mehr als eine Punkteteilung war aber nicht in Sicht. Ortwin Bock besetze am fünften Brett in der Englischen Eröffnung zunächst die zentralen Felder mit seinen Figuren. Leider versäumter er es seinen Vorteil auszubauen, sondern gestattete dem Weißen sich unter Bauerngewinn zu befreien. Das entstandene Läuferendspiel war dann hoffnungslos. Am siebten Brett verteidigte sich Alexander Wist sizilianisch. Trotzdem entstanden gefährliche weiße Bauern und der Landshuter durfte schlussendlich froh sein, das sein Gegenüber ein mannschaftsdienliches Unentschieden anbot. Heinz Kunz vergab am achten Brett die letzte Chance zum Ausgleich. Gegen die holländische Eröffnung hat er sich eine aussichtsreiche Stellung erkämpft, ohne aber entscheidendes Terrain zu erobern. Nach einem überraschenden Zug wähnte er sich plötzlich im Nachteil, übersah, dass ihm Fortuna im Endspiel bereits wieder huldvoll zulächelte und wickelte übereilt ins Remis ab.
Die zweite Mannschaft behielt beim TSV Massing knapp mit 4,5 : 3,5 die Oberhand und hat zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt. Andreas Strangmüller und Johann Sellmayer erbeuteten im Mattangriff jeweils den Skalp des feindlichen Königs. Eduard Korber, Karl König,  Herbert Schuster und Thomas Schmitzer waren immer Herr der Lage und teilten sicher die Punkte. Lediglich Jugendspieler Julian Joop konnte trotz tapferer Gegenwehr nur an Erfahrung gewinnen.