Schachklub Landshut bleibt in der Niederbayernliga
erfolgreich
Der SK
Landau-Dingolfing trat nur mit sechs Spieler an, sodass die Landshuter zu einem relativ
lockern 6:2 Auswärtssieg kamen. Mit 7:1 Punkten kann man nun beruhigt in die Winterpause
gehen.
Geburtstagskind
Alexander Wist baute den Startvorsprung am dritten Brett weiter aus. Sein Kontrahent
leistete im Abtauschspanier wenig Gegenwehr und überreichte Wist den Punkt quasi als
Geschenkpaket. Auch am sechsten Brett bestimmten die Gäste das Geschehen. Für zwei
geopferte Bauern erhielt Andreas Strangmüller eine überwältigende Angriffsposition. In
der Folge las er die weißen Figuren wie reife Früchte auf und der Tag war entschieden.
Josef Schubert agierte am fünften Brett umsichtig gegen das scharfe Budapester Gambit und
brachte die Landshuter mit seinem Unentschieden uneinholbar in Front. Am vierten Brett
verlor Joachim Siebert schon in der Eröffnung einen wichtigen Bauern und war mit seinen
bescheiden postierten Figuren eigentlich Richtung Hades unterwegs. Irgendwie gelang es ihm
aber seinem Kontrahenten noch so viele Stolpersteine in den Weg zu werfen, dass dieser
schließlich entnervt Remis bot. Am Spitzenbrett lieferten sich die Protagonisten im
angenommenen Damengambit ein hitziges Duell mit wechselseitigen Chancen. Am Ende hatte
Heiko Plöhn das Glück des Tüchtigen und nach einem Springereinschlag gingen für den
schwarzen König die Lichter aus. Am zweiten Brett dagegen entwickelte sich bei Michael
Nurbekoglu ein eher beschauliches Figurengeschiebe mit verschachtelter Stellung. Als sich
diese plötzlich öffnete, übersah der Landshuter einen Zwischenzug und ein weißer Bauer
wurde auf der siebten Reihe zum Sargnagel für Nurbekoglus Stellung.
In der Bezirksliga West holte die "Zweite"
mit dem 4,5:3,5 gegen den TSV Massing die ersten Mannschaftspunkte. Am ersten
Brett holte Wolfgang Latzel ein sicheres Remis. Eduard
Korber, Herbert Schuster und Thomas Schmitzer erhöhten das Score
der Hausherren auf 3,5 Punkte. In der letzten, hart
umkämpften Partie behielt Johann Sellmayer die Nerven und Rang seinen
Gegner schließlich im Endspiel nieder. |