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Bericht
der 4. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SK
Landau-Dingolfing 5,5:2,5 |
| Schachklub Landshut zurück in der
Erfolgsspur
Nach zuletzt zwei Unentschieden
besiegte die Erste den SK Landau-Dingolfing sicher mit 5,5:2,5. Damit bleiben die
Landshuter in Tuchfühlung mit dem SK Passau II, der souverän die Tabelle der
Niederbayernliga anführt.
Jürgen de Voogt nahm am ersten Brett seinen Kontrahenten mit dem Läuferpaar in die
Zange. Dann drängte er dessen Figuren zurück zur Grundreihe und machte den Weißen mit
einem furchtbaren Bauernduo platt. Am zweiten Brett hatten sich bei Horst Schmaus nach
verzwicktem sizilianischem Beginn die Wogen schon wieder geglättet, als sein Gegner
beschloss Selbstmord zu begehen. Der Landshuter nahm die Einladung auf den langen
Diagonalen an und setzte mittels Damenopfer effektvoll schachmatt. Paul Westenthanners
Position am dritten Brett erinnerte stellenweise an einen schweizer Käse. Allerdings fand
der Landauer kein Mittel um diese Felderschwächen auszubeuten und Westenthanner konnte
durch Tauschoperationen in den Remishafen segeln. Johannes Oberpriller nahm am vierten
Brett erfreut zur Kenntnis, dass der Schwarze einen kamikaze ähnlichen Bauernsturm
inszenierte. Dadurch konnte Oberpriller einen unwiderstehlichen Königsangriff aus dem
Boden stampfen und sich den vollen Punkt sichern. An den Brettern fünf und sechs dämmten
Josef Schubert und Joachim Siebert konsequent alle feindlichen Aktivitäten ein und
teilten die Punkte. Wolfgang Latzel komponierte am siebten Brett mit seinem Gegenüber
eine Art Bewerbung um den Friedensnobelpreis. Logischer weise wurde der Punkt schnell
geteilt. Enno Uhl bekam am achten Brett vom Gegner einen aufdringlichen Springer vor die
Nase gesetzt. Bis dieser vertrieben war, musste der Landshuter ordentlich Angstschweiss
vergießen bis der Gaul wieder vertrieben war. Dann war das Unentschieden aber doch in
trockenen Tüchern.
Die Zweite blieb in der Bezirksliga West auch gegen den SC
Straubing 2 chancenlos und musste eine weitere Niederlage quittieren. Beim 2,5:5,5 gelang
Reiner Huber der einzige Sieg. Philipp Sadlo, Herbert Schuster und Franz Westenthanner
erreichten jeweils ein Remis. |
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