| Schachklub Landshut in höchster Abstiegsnot
Nach der klaren
2,5:5,5 Niederlage gegen die Schachfreunde Starnberger See steht die Erste auch nach der
4. Runde der Regionalliga Süd-Ost mit leeren Händen da. Ohne Punkte ziert man einsam das
Ende der Tabelle.
Am Spitzenbrett bietet Horst Schmaus im Königsinder dem Angriff des Starnberger
FIDE-Meisters zunächst Paroli, kommt aber dann vom Remispfad ab. Daher kann der Gegner
den schwarzen König weit ins Feindesland zerren, wo er mittels Blattschuss erlegt wird.
Josef Schubert kommt am zweiten Brett ein Bauer abhanden. Als er diesen in den
anschließenden Verwicklungen mit glücklichem Händchen zurückgewinnt, glätten sich die
Wogen überraschend schnell und man raucht die Friedenspfeife. Am dritten Brett kann
Joachim Siebert die heran galoppierenden weißen Springer bändigen, während an Brett
vier der Königsangriff von Johannes Oberpriller nicht recht an Fahrt aufnehmen will. So
werden an diesen Brettern die Punkte geteilt. Am fünften Brett verteidigt sich Michael
Nurbekoglu umsichtig. Als er dann mit seinem Springer den letzten weißen Trumpf - einen
gedeckten Freibauern - stoppt, hat er das Unentschieden in der Tasche. Andreas
Strangmüller verlebt am sechsten Brett einen ereignislosen Tag, wo hingegen die
Protagonisten am siebten Brett die Big Points" nur so verschießen. Leider ist
es dann Wolfgang Latzel, der den letzten Elfer vergibt und so heftet sich sein Kontrahent
den Sieg an die Fahne. Am achten Brett kann Robert Weindl die Stellungsöffnung am
Damenflügel nicht parieren. So gehen zwei Bauern verloren und der Landshuter kann die
hoffnungslose Partie nur noch eine Weile dahin schleppen bis er die Niederlage quittieren
muss.
Nach dem personelle Desaster in Runde drei
kann die Zweite in der Kreisliga Ost mit einer kompakten Aufstellung gegen den TSV
Aidenbach antreten. Gegen die starken Gäste reicht es aber nur zu zwei Remis durch Reiner
Huber und Philipp Sadlo. Hans Vogl gelingt der Ehrentreffer, der aber nichts an der 2:4.
Niederlage ändert. |