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Schachklub
Landshut unterliegt im Lokalderby beim FC Ergolding knapp mit 3,5:4,5
Wenn Göttin
Caissa der Erste etwas mehr zugelächelt hätte, wäre beim Tabellenführer der
Regionalliga Süd-Ost durchaus ein Punktgewinn möglich gewesen..
Zunächst huldigten Paul Westenthanner und Philipp Sadlo an den Brettern eins
und sieben mit ihren Kontrahenten der Friedensbewegung. Ohne viel
Feindberührung wurden einmütig die Punkte geteilt. Am zweiten Brett hatte Horst
Schmaus in einer turbulenten Eröffnung kein glückliches Händchen. Nach einem Springereinschlag
flog ihm seine Stellung um die Ohren. Josef Schubert rang mit seinem Gegner um
jeden Millimeter Raumvorteil. Am Ende gelang es dem Landshuter noch den
sprichwörtlichen Tropfen Wasser aus dem Stein zu pressen und im Turmendspiel einen
Mehrbauern zu verwerten. An Brett vier gelang Joachim Siebert eine Partie fürs Lehrbuch.
Figuren zentral aufstellen, zum in der Mitte stecken gebliebenen König mittels Bauernopfer
Linien öffnen, auf diesen Matt setzen. Shahrokh Nazari wurde am fünften Brett
die Rolle des Unglücksraben des Kampfes zugeteilt. Er hatte bis zum vorletzten Zug
immer eine solide, völlig ungefährdete Position. Dann stellte er ohne Not einen
Turm ein; 34 gute Züge für die Katz. Am sechsten Brett hielt Johann Sellmayer nach
glücklichen Wendungen mit dem Turm Läufer und Springer auf Trab. Als er dann
noch den Läufer gewann hatte die schon eingangs erwähnte Caissa aber doch ein Einsehen
mit dem Ergoldinger und ließ nicht mehr wie Remis zu. Am achten Brett wehte
Robert Weindl im Skandinavier ein eiskalter Wind in Form eines Figurenopfers ins
Gesicht. Gegen den entfachten Sturm fand er keinen Schutz und seine Stellung
versank im Fjord.
In der Bezirksliga
Ost erwischten die sieben Getreuen der Zweiten einen rabenschwarzen Tag. Beim
0,5:7,5 gegen den SC Vilshofen gelang lediglich Thomas Rathkamp ein Remis.
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