|

Sie sind Besucher

seit 28.10.2000
| |
| Bericht der
4. und 5. Runde Regionalliga Süd-Ost |
Schachklub Landshut steckt
mitten im Abstiegskampf in der Regionalliga Süd-Ost
Nach der 3:5 Schlappe beim SC Straubing und dem mageren 4:4
gegen die SG Vogtareuth belegen die Landshuter mit nur 3:7 Mannschaftspunkten den 8.
Tabellenplatz. Damit kommt es Ende Februar beim punktgleichen Tabellenvorletzten SV
Deggendorf zum Schicksalskampf.
Gegen Straubing vermochten Michael Nurbekoglu am ersten und Andreas Schratzenstaller am
sechsten Brett ihre Königsindischen Möglichkeiten nicht zu nutzen und wurden noch
ausgekontert. Am dritten Brett zwang eine starker Straubinger Springer im Verbund mit
einem furchtbaren Freibauern Heiko Plöhn zur Aufgabe. An den Brettern vier und acht
remisierten Anton Schmidt und Hermann Wagner mehr oder weniger souverän. Dagegen verließ
am fünften Brett Horst Schmaus im Turmendspiel die Konzentration und er wurde Matt
gesetzt. Am zweiten Brett mischte Wolfgang Schmidt im Damenbauernspiel den gegnerischen
König mächtig auf und dieser hisste schließlich die weiße Fahne. Joachim Siebert
nutzte am siebten Brett seinen Entwicklungsvorsprung konsequent aus und auch hier zappelte
der feindliche Monarch am Ende im Mattnetz.
Gegen Vogtareuth kam Michael Nurbekoglu im Franzosen nicht richtig in Schwung und sein
Gegner erwürgte ihn im Stil einer Boaconstrictor. Am siebten Brett zerstörte der
Gästespieler im Königsinder den Damenflügel von Hermann Wagner und der Landshuter
durfte sich von seiner Stellung verabschieden. An den Brettern drei, vier, sechs und acht
teilten Heiko Plöhn, Anton Schmidt, Joachim Siebert und Reinhard Scholl die Punkte.
Wolfgang Schmidt verkürzte am zweiten Brett indem er in einer sizilianischen Variante
seine Theoriekenntnisse in eine Mehrfigur ummünzte. Am fünften Brett wehrte Horst
Schmaus umsichtig den Keres-Angriff ab, marschierte im Zentrum auf und für den weißen
König gab es keine Verteidigung mehr. |
|