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Bericht der 4. und 5.  Runde Regionalliga Süd-Ost

 

Schachklub Landshut steckt mitten im Abstiegskampf  in der Regionalliga Süd-Ost

Nach der 3:5 Schlappe beim SC Straubing und dem mageren 4:4 gegen die SG Vogtareuth belegen die Landshuter mit nur 3:7 Mannschaftspunkten den 8. Tabellenplatz. Damit kommt es Ende Februar beim punktgleichen Tabellenvorletzten SV Deggendorf zum Schicksalskampf.
Gegen Straubing vermochten Michael Nurbekoglu am ersten und Andreas Schratzenstaller am sechsten Brett ihre Königsindischen Möglichkeiten nicht zu nutzen und wurden noch ausgekontert. Am dritten Brett zwang eine starker Straubinger Springer im Verbund mit einem furchtbaren Freibauern Heiko Plöhn zur Aufgabe. An den Brettern vier und acht remisierten Anton Schmidt und Hermann Wagner mehr oder weniger souverän. Dagegen verließ am fünften Brett Horst Schmaus im Turmendspiel die Konzentration und er wurde Matt gesetzt. Am zweiten Brett mischte Wolfgang Schmidt im Damenbauernspiel den gegnerischen König mächtig auf und dieser hisste schließlich die weiße Fahne. Joachim Siebert nutzte am siebten Brett seinen Entwicklungsvorsprung konsequent aus und auch hier zappelte der feindliche Monarch am Ende im Mattnetz.


Gegen Vogtareuth kam Michael Nurbekoglu im Franzosen nicht richtig in Schwung und sein Gegner erwürgte ihn im Stil einer Boaconstrictor. Am siebten Brett zerstörte der Gästespieler im Königsinder den Damenflügel von Hermann Wagner und der Landshuter durfte sich von seiner Stellung verabschieden. An den Brettern drei, vier, sechs und acht teilten Heiko Plöhn, Anton Schmidt, Joachim Siebert und Reinhard Scholl die Punkte. Wolfgang Schmidt verkürzte am zweiten Brett indem er in einer sizilianischen Variante seine Theoriekenntnisse in eine Mehrfigur ummünzte. Am fünften Brett wehrte Horst Schmaus umsichtig den Keres-Angriff ab, marschierte im Zentrum auf und für den weißen König gab es keine Verteidigung mehr.