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Bericht der 4. Runde Niederbayernliga ESV Pocking - SK Landshut II 3½:4½

 

Schachklub Landshut bleibt Deggendorf auf den Fersen

Die Zweite vom Schachklub gewann ihren Auswärtskampf beim ESV Pocking mit 4,5:3,5. Mit 7:1 Mannschaftspunkten bleiben die Landshuter damit weiter in der Spitzengruppe der Niederbayernliga.
Günter Schmid bekam am ersten Brett einen kampflosen Punkt geschenkt. An den Brettern zwei und sechs gaben sich Andreas Strangmüller mit der Französischen und Heinz Kunz mit der Skandinavischen Verteidigung keine Blößen. Auch die Partie am dritten Brett endete remis, da der Pockinger mit der Owen-Verteidigung alle Angriffsmanöver von Josef Schubert parierte. Bei Ortwin Bock stand das vierte Brett nach eine Nimzowitsch-Eröffnung lange Zeit in Flammen. Leider löschte sein Kontrahent alle Brandherde und Bock musste im Turmendspiel die Segel streichen. Wolfgang Latzel legte am fünften Brett gegen die Pirc-Verteidigung eine schneidige Angriffspartie auf die 64 Felder und die erbeutete Mehrfigur bescherte ihm schließlich den Sieg. Am siebten Brett ließ Dietmar Weidlich seine Chancen im Engländer wie Sand durch die Finger rinnen und trieb statt dessen seinen König zielstrebig in den Suizid. Karl König riss am letzten Brett im Damengambit mit einem Bauernopfer die Initiative an sich, so dass sein Gegner die Stellungsprobleme innerhalb der erlaubten Bedenkzeit nicht lösen konnte.