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Bericht
der 5. Runde Niederbayernliga SV Röhrnbach II - SK Landshut
1,5:6,5 |
| Schachklub Landshut bleibt dem SK Passau II
auf den Fersen
Die Erste löste
die Pflichtaufgabe beim SV Röhrnbach II mit einem souveränen 6,5:1,5 Erfolg. Die
Landshuter teilen sich nun mit dem SC Bayerwald/Regen den zweiten Tabellenplatz in der
Niederbayernliga.
Jürgen de Voogt kramte am ersten Brett eine alte Eröffnungsvariante aus der Mottenkiste.
Mit dieser kam sein Gegner nicht zu Recht, blieb mit König in der Brettmitte stecken und
der Landshuter führte den schwarzen Monarchen zum Schafott. Am zweiten Brett bekam Horst
Schmaus schon im zweiten Zug den Fehdehandschuh in Form des sizilianischen Flügelgambits
hingeworfen. Nach einem wilden Handgemenge stand aber eher der gegnerische König im
Regen, worauf der Landshuter bald einen Springer und damit den vollen Punkt einkassierte.
Paul Westenthanner lavierte sich am Damenflügel mit geschicktem Positionsspiel hinter die
feindlichen Reihen. Dort las er die Bauern des Röhrnbachers vom dritten Brett wie reife
Früchte auf. Am vierten Brett brachte Johannes Oberpriller nichts aus der Ruhe. Selbst
ein spektakuläres Turmopfer konterte er mit einem verzwickten Damenschach und brachte so
das einzige Remis des Tages unter Dach und Fach. Der Kontrahent von Josef Schubert wollte
am fünften Brett ohne die Entwicklung von Turm und Läufer des Damenflügels in die
Schlacht ziehen. Schubert startete daraufhin Dank der zahlenmäßigen Überlegenheit
seiner Truppen einen unwiderstehlichen Mattangriff. Andreas Strangmüller düpierte am
sechsten Brett seinen Gegenüber im Slawen mit einem vorwitzigen Bauernvorstoß. Dieser
verwirrte den Weißen so, dass er gleich eine Figur verlor und die Messe für
Strangmüller praktisch gelesen war. Am siebten Brett überrannte Markus Mock den
Schwarzen mit seinen Bauern wie beim American Football. Nach erfolgreichem Touchdown am
Königsflügel trug Mock einen weiteren ganzen Zähler für seine Farben auf dem
Scoreboard ein. Wolfgang Latzel ergriff am achten Brett mit dem Opfer von Turm gegen
Springer die Initiative. Leider übersah dann ein Dauerschach und musste sich am Ende
frustriert dem materiellen Vorteil des Gegners beugen.
Die Zweite musste sich in der Bezirksliga West beim SV Aham klar mit 2:6 geschlagen geben.
Neben dem Ehrentreffer von Reiner Huber gelangen dem Routinier Herbert Schuster und
Neuzugang Dominik Düsel noch je ein Remis. |
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