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Schachklub
Landshut startet mit Sieg ins neue Jahr
Der SV
Deggendorf III konnte nur mit fünf Spielern bei den Dreihelmenstädtern
antreten. Diesen Vorteil nutzten die Landshuter und sicherten sich mit dem
5,5:2,5 Erfolg wertvolle Punkte für die Niederbayernliga.
Die Bretter eins, vier und sieben konnten die Gäste nicht besetzen und somit
starteten die Landshuter mit einem Vorsprung von 3:0 in die Begegnung. Diesen Schwung
nahm Hennadii Zinchenko mit ans zweite Brett und lancierte eine schneidige Attacke.
Durch dynamische Züge brachte er einen Bauern bis auf die vorletzte Reihe, der
dort zum Sargnagel für den Deggendorfer wurde. Am dritten Brett erhielt Horst
Schmaus ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Gegen Ende der Partie wurde sein
nackter König fast über alle Felder gejagt, wodurch auch bald die Dame für Turm
und zwei Bauern verloren ging. Wieso sein Gegner dann keine Gewinnführung mehr
fand und Remis bot, wird für immer ein Mysterium bleiben. Alles im Griff hatte
hingegen Joachim Siebert am fünften Brett. In Anbetracht des Spielstands
begnügte er sich dann in einem vorteilhaften Turmendspiel mit Remis durch Dauerschach.
Am sechsten Brett versuchten sich die Kontrahenten zwar ein wenig aufzuplustern.
Letztlich war jedoch nie Gefahr in Verzug und Johann Sellmayer verbuchte eine
sichere Punkteteilung. Dass viele Hunde auch des Jägers Tod sein können, wurde
am achten Brett bewiesen. Anton Kosinoga hatte im Turmendspiel mehrere Mehrbauern.
Fataler Weise schickte er meist den falschen Bauern (Hund) zum falschen Zeitpunkt
los und so kostete der einzige gegnerische Bauer (der mehr einem Hasen glich) Kosinogas
Turm.
In die
Bezirksliga Ost bezwingt die Zweite die Vierte vom SV Deggendorf knapp mit
4,5:3,5. Robert Weindl, Alexander Zellner und Bek Shakirov spielen remis. Felix
Matzberger, Herbert Breuer und Max Maierholzner machen den Sieg perfekt.
In der
Kreisliga West gibt es für die Vierte gegen den TV 1862 Geiselhöring außer der
Höchststrafe von 0:4 nichts zu erben.
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