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Bericht der 6. Runde Regionalliga Süd Ost TSV Trostberg - SK Landshut 4,5:3,5

 

Schachklub Landshut kassiert Niederlage beim TSV Trostberg

Die Erste muss die Überlegenheit der Trostberger an den vorderen Brettern akzeptieren und sich knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben. Dennoch bleiben die Chancen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost intakt.
Michael Nurbekoglu verteidigte sich am Spitzenbrett zunächst zäh gegen Großmeister Anka, eher der stärkste Spieler der Liga doch noch mit einem Turmopfer die Königsstellung des Landshuter zertrümmern konnte. Am zweiten Brett misslang Horst Schmaus der Versuch mit dem Läuferpaar Turm und Läufer seines Gegenüber zu bändigen und just der feindliche Turm brachte seine Stellung zum Einsturz. Wolfgang Schmidt entflammte das dritte Brett mit dem Morra-Gambit. Im so gelegten Feuer hätten beide Spieler verbrennen können, eher der Trostberger mit Dauerschach die Partie zum Remis löschte. Der Gegner von Alexander Wist hatte am vierten im Sizilaner immer ein bisschen Initiative, die er bis ins Endspiel geschickt am köcheln hielt und dort Wist noch siegreich eine Figur abluchste. Andreas Neubauer kam am Damenflügel des fünften Brettes nicht wie gewünscht in Schwung und wurde stattdessen auf der anderen Bretthälfte urplötzlich wie vom D-Zug überrollt. Am sechsten Brett rang Josef Schubert mit seinem Kontrahenten  lang um minimalste Positionsvorteile. Seine Ausdauer wurde schließlich mit einem entscheidenden Bauerngewinn belohnt. Joachim Siebert presste am siebten Brett den Schwarzen im Grünfeldinder so an die Wand, dass dieser blau im Gesicht wurde und die Segel streichen musste. Am achten Brett ging die Partie von Heinz Kunz ratz-fatz über die Bühne: gut raus aus der Eröffnung, Bauern gewonnen, rein ins Endspiel, aus die Maus.
Die Zweite musste in der Bezirksliga West bei der JVA Straubing antreten. Aufgrund der vielen Sonderregelungen (Spieltag Samstag, keine Jugendlichen, Einsatz von Metalldedektoren) konnte auch wieder nicht in der besten Besetzung angetreten werden. Andreas Strangmüller, Ortwin Bock, Franz-Josef Klinkenberg und Martin Hillebrand hielten den Schaden in Grenzen und retteten mit dem 4:4 wenigstens noch einen Mannschaftspunkt.