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Bericht
der 6. Runde Regionalliga Süd-Ost SK Landshut - TV
Tegernsee 3,5:4,5 |
| Schachklub Landshut verliert gegen den TV
Tegernsee mit 3,5:4,5
Knapp daneben
ist auch vorbei. Gegen die Tegernseer schrammt die Erste denkbar knapp am ersten
Punktgewinn vorbei und ziert weiter das Tabellenende der Regionalliga Süd-Ost. Am
Spitzenbrett kann Jürgen de Voogt mit dem Blumenfeldgambit nicht den dazugehörigen Topf
gewinnen. Vielmehr muss er letztlich dem weißen Druckspiel Tribut zollen und die
Alternativen Matt oder Damenverlust zwingen ihn zur Aufgabe. Horst Schmaus hält sich
gegen die Sizilianische Verteidigung lange über Wasser, aber im Spielverlauf mutieren die
schwarzen Zentralbauern zu wahren Betonklötzen, die den Landshuter in den Abgrund ziehen.
Am dritten Brett fahren Paul Westenthanner und sein Gegenüber in der als langweilig
verschrienen Caro-Kann Verteidigung einen heißen Reifen. Nach wechselseitigen Chancen
geht schließlich dem Tegernseer die Luft aus und Westenthanner kassiert mit seiner
Mehrfigur sicher den Punkt. Michael Nurbekoglu und Heinz Kunz lassen sich an den Brettern
vier und sechs ihre weiße Weste nicht bekleckern und erzielen je ein schnelles Remis.
Dagegen liefert sich Joachim Siebert am fünften Brett mit seinem Gegner ein Gefecht bis
zur letzten Patrone. Als sich der Pulverdampf gelichtet hat, bleibt aber auch hier nur das
Rauchen der Friedenspfeife. Am siebten Brett brachte Andreas Strangmüller seine mobile
Bauernmasse voll zur Geltung und setzte den hilflosen Kontrahenten am Ende Schachmatt. Den
Unglückswurm musste am achten Brett Enno Uhl geben. Eigentlich hatte er seine aktive
Spielanlage schon mit einem durchschlagenden Läuferopfer gekrönt. Doch dann stolperte er
auf dem Weg zum zwingenden Matt und musste nach mehreren zweitbesten Zügen sogar noch
kapitulieren.
In der Bezirksliga
West kann beim 1:7 gegen den SC Rottal 3 nur Robert Weindl punkten. |
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