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Bericht
der 6. Runde Niederbayernliga FC Ergolding - SK Landshut 6:2 |
| Schachklub Landshut muss bitteres 2:6 in
Ergolding einstecken
Von dem aus allen Ecken und Winkeln
zusammengekratzten letzten Aufgebot kamen im Schneegestöber zu allem Überfluss nur noch
sieben Denksportler Ergolding an. Somit war für die Erste beim Tabellenführer nur noch
Schadensbegrenzung angesagt.
Am ersten Brett hatte Paul Westenthanner den Ergoldinger Spitzenspieler zunächst gut im
Griff. Bei knapp werdender Bedenkzeit musste er dann aber mehr mauern als ihm lieb war, um
das schwarze Läuferpaar im Zaum zu halten. Josef Schubert geriet am zweiten Brett unter
starken Beschuss. Dabei verbiss er sich derart in seine Verteidigungsaufgabe, dass er im
Läuferendspiel einen tödlichen Konter am Wegesrand übersah und damit endetet auch diese
Partie remis. Horst Schmaus sorgte am dritten Brett nochmal für etwas Hoffnung.
Routiniert demonstrierte er, wie man geduldig eine Angriffsstellung gegen die Scheveninger
Variante der sizilianischen Verteidigung aufbaut. Durch einen schwachen Zug des Gegners
kassierte er zunächst die Qualität und nach einem erneuten Fehlgriff erzwang er die
sofortige Aufgabe. Doch dann punkteten nur noch die Gastgeber. Am vierten Brett erwies
sich Wolfgang Latzels zentraler Bauernstoß als fürchterlicher Rohrkrepierer. Der Bauer
war futsch und die weißen Springer tanzten dem Landshuter lustig auf der Nase herum.
Ortwin Bock rang am fünften Brett mit dem Kontrahenten zäh auf Augenhöhe. Am Ende
geriet aber sein Läufer ins Abseits und der Kontrahent schritt erfreut zur
Bauernumwandlung. Herbert Schuster mühte sich am sechsten Brett redlich aber vergeblich
seine Bauernschar vor der Sammelwut des Ergoldingers zu schützen. Schließlich war der
Schwund zu groß und weiterspielen sinnlos. Nomen est Omen am achten Brett. Hier kam Franz
Westenthanner seine Eröffnung wohl spanisch" vor: Bauer weg - Punkt weg. |
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