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Bericht
der 6. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Straubing 3,5:4,5 |
| Schachklub Landshut unterliegt dem SC Straubing mit 3,5:4,5
Die ebenso knappe wie unnötige Heimniederlage bedeutet für die Erste einen herben Rückschlag im Kampf um den Verbleib in der Niederbayernliga.
Paul Westenthanner bot eine überzeugende Vorstellung und brachte gegen den Spitzenmann der Gäste trotz knapper Bedenkzeit den erbeuteten Läufer ungefährdet ins Ziel. Horst Schmaus hatte seinen Gegner am zweiten Brett eigentlich sicher im Würgegriff. Doch die Exekution versuchte er auf der falschen Seite und fing sich eine vernichtende Springergabel gegen Dame und König ein, die den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Am dritten Brett wurden fleißig Figuren getauscht während an Brett vier gar keine Feindberührung stattfand. Somit für Joachim Siebert und Andreas Strangmüller zwei bequeme Punkteteilungen. Wolfgang Latzel war an Brett fünf auf bekannten Terrain „modern“ unterwegs und Dank eines starken Zentralspringers auch Chef im Ring. Leider übersah er die tödliche Stellungsöffnung und musste sich mit Remis begnügen. Das gleiche Ergebnis fuhr Ortwin Bock am sechsten Brett ein, indem er gekonnt alle schwarzen Tretminen entschärfte. Am siebten Brett lieferte sich Herbert Schuster mit dem Straubinger ein Gefecht bis zum letzten Hemd. Da im dramatischen Turmendspiel beide einen siegreichen Bauernmarsch verpassten war das Unentschieden am Ende wohl gerecht. Robert Weindl erreichte am achten Brett keine optimale Figurenkoordination. Im Verbund mit einer offenen Königsstellung führte dies zu schweren Materialeinbußen und dem Verlust der Partie.
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