|
Schachklub
Landshut gewinnt beim SV Ilmmünster
Vorne hui, hinten
- auch hui. Durch den 4,5:3,5 Erfolg bringt die Erste aus Ilmmünster zwei
wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost mit
nachhause.
Paul Westenthanner verteidigte sich am ersten Brett zäh gegen den Druck, den
sein Kontrahent zunächst unermüdlich aufbaute. Als diesem dann aber langsam die
Bedenkzeit davonlief, schnappte sich der Landshuter einen Bauern und wendetet
das Blatt siegreich zu seinen Gunsten. Am zweiten Brett war Johannes
Oberpriller im positionellen Würgegriff der weißen Steine gefangen. Als dann
der feindliche Springer ein Gabelfrühstück mit schweren Materialverlusten
drohte, ging ihm endgültig die Luft aus. Horst Schmaus besaß am dritten Brett
eindeutig die aktiveren Figuren. Mit diesen wirbelte er die schwarze Stellung
gehörig durcheinander und das Mattfinale wollte sich sein Gegenüber nicht mehr
zeigen lassen. An den Brettern vier und acht sahen die Spieler schon bald keine
Perspektiven auf verheißungsvolle Aktionen. Daher schlugen für Josef Schubert und
Philipp Sadlo bequeme Unentschieden zu Buche. Joachim Siebert fehlte diesmal am
fünften Brett das glückliche Händen. Ein unnötig abseits postierter Läufer
ermöglichte dem Springer des Ilmmünsterers eine verheerende Einkaufstour durch
seine Bauernreihen. Am sechsten Brett kam Andreas Strangmüller schon nach der
Eröffnung ein Bauer abhanden. Diesen Vorteil konnte sein Gegner aber nur bis
ins Turmendspiel verwalten, das der Landshuter mit sicherer Hand remis hielt.
Johann Sellmayer entwickelte sich am siebten Brett harmonisch, während sein
Kontrahent keine Koordination fand. Daher konnte der Dreihelmenstädter eine tödliche
Fesselung gegen den schwarzen Springer lancieren und Ross, Reiter und den
vollen Punkt eintüten.
In der
Bezirksliga Ost gelingt der Zweiten mit dem 5:3 gegen die SG Ilzer Land II der
erste Sieg in der Saison. An den Spitzenbrettern halten Manfred Paintner und
Robert Weindl ihre Partien remis. Auch die Frauenpower - Constanze Stimmelmayr
und Sabine Reif - ist diesmal nicht zu schlagen. Die Siege von Bek Shakirov,
Franz-Xaver Westenthanner und Max Maierholzner machen den Erfolg perfekt.
|