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Schachklub
Landshut erleidet bei der DJK SV Schaibing Schiffbruch
Den Ausfall
mehrerer Stammkräfte konnte die Erste nicht kompensieren und verlor in Schaibing
klar mit 2,5:5,5. Damit rutschten die Landshuter ins hintere Mittelfeld der Niederbayernliga
ab.
Am Spitzenbrett spielte Hennadii Zinchenko mit dem offenen König des Gegners Katz
und Maus und brachte ihn alsbald zur Strecke. Nach einem Bauernvorstoß des Kontrahenten
verlor Horst Schmaus völlig die Kontrolle über das Geschehen am zweiten Brett
und ging im Mattgriff unter. Wenn die Holzfiguren nach Beendigung der Partie
zurück in die Schachtel kommen, dann klappern sie. Dieses Geräusch war das aufregendste
was an den Brettern drei und vier bei den Punkteteilungen von Josef Schubert
und Johann Sellmayer passierte. Am fünften Brett kam Waldemar Polster nicht zur
Rochade. Das erschwerte die Koordination seiner Kräfte und die schwarzen Steine
fielen wie Termiten über seine Damenflügel her. Alexander Zellner ging am
sechsten Brett nach langem Kampf die Konzentration verloren. So büßte er dann ohne
Not eine Figur ein und jeder weitere Widerstand war zwecklos. Am siebten Brett agierte
Robert Weindl zu passiv, das Läuferpaar des Schaibingers begann zu wüten und Weindl
strich schließlich mit einem Turm weniger die Segel. Das Bek Shakirov bot sich
am achten Brett einen Zug lang die Chance zur tödlichen Öffnung der weißen Königsstellung.
Leider verpasste er diesen Moment, die Bauernstruktur verzahnte sich und keiner
der beiden Spieler sah noch eine Möglichkeit Vorteil zu erlangen.
In die
Bezirksliga Ost zieht die Zweite bei der SG Freyung/Kreuzberg mit 3,5:4,5 den
Kürzeren. Erfreulich dabei der volle Punktgewinn von Jugendspieler Tim
Schönsmaul. Weitere Siege gelingen Artiom Garbi und Franz Westenthanner. Edward
Schewalje spielt remis.
In der Kreisliga West trennt sich die Dritte vom SV Aham mit 2:2.
Es punkten Erik Jung und Alexandar Durovic. Die Vierte ist beim SK
Landau-Dingolfing III chancenlos und verliert mit 0:4.
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