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| Bericht der
6. Runde Niederbayernliga SV Deggendorf - SK Landshut II 5:3 |
| Schachspieler wurden in Deggendorf matt gesetzt
Die Zweite vom Schachklub war beim Tabellenführer
SV Deggendorf chancenlos und verlor glatt mit 3:5. Mit 7:5 Mannschaftspunkten befinden
sich die Landshuter nun im gesicherten Mittelfeld der Niederbayernliga.
Günther Schmid erreichte am Spitzenbrett mit dem Damenbauernspiel gegen das schwarze
Abwehrbollwerk keine entscheidenden Vorteile und man einigte sich bald auf unentschieden.
Am zweiten Brett brachte der Deggendorfer mit einem Springerausfall die französische
Aufstellung von Andreas Strangmüller gehörig durcheinander. An dem entstandenen Chaos
ging der Landshuter schließlich im Leichtfigurenendspiel zugrunde. Josef Schubert zeigte
am dritten Brett eine großartige kämpferische Leistung. Am späten Nachmittag brachte er
dann im Turmendspiel trotz Minusbauern die gegnerische Caro-Kann-Verteidigung zum
Einsturz. Am vierten Brett kam Ortwin Bock im Russen nicht richtig aus den Startlöchern.
Als Folge der überlegenen weißen Figurenaufstellung ging dann ein Läufer verloren.
Wolfgang Latzel gab sich am fünften Brett gegen die Aljechin-Verteidigung keine Blöße
und daher wurde der Punkt geteilt. Am sechsten Brett büßte Johann Sellmayer im
Königsindischen Angriff schon in der Eröffnung einen wichtigen Bauern ein. Diesem
galoppierte er bis ins Springerendspiel erfolglos hinterher und seine Stellung wurde ein
Fall für den Pferdemetzger. An den Brettern sieben und acht erspielten sich Heinz Kunz
mit dem Engländer und Dietmar Weidlich mit der Nimzo-Eröffnung aussichtsreiche
Positionen. Den entscheidenden Punch brachten aber beide nicht ins Ziel und die Partien
endeten remis. |
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