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Bericht der 7. Runde Regionalliga Süd-Ost SC Starnberg - SK Landshut 6:2

 

Schachklub kommt in Starnberg unter die Räder

Die Landshuter waren mit der 2:6 Klatsche beim Tabellenzweiten der Regionalliga Süd-Ost noch gut bedient. Das Zittern um den Klassenerhalt geht weiter.
Am ersten Brett spielte Wolfgang Schmidt mit dem Morra-Gambit schwungvoll und aussichtsreich nach vorne. Aber mit nur noch wenigen Sekunden Bedenkzeit musste er am Ende froh über das erhaltene Friedensangebot sein. Michael Nurbekoglu wählte im Damengambit eine zu passive Aufstellung, ein weißer Springer nistete sich ein und die Lichter gingen langsam aus. Am dritten Brett schoss der Starnberger im Franzosen in bester Wild-West-Manier um sich. Horst Schmaus ging aber cool in Deckung und als sich der Pulverdampf verzogen hatte garantierte ein Mehrturm den einzigen Sieg der Gäste. Am vierten Brett kam Josef Schubert ein Bauer abhanden, den er im Springerendspiel schmerzlich vermisste. Joachim Siebert kam zunächst gut in die Gänge. Doch dann setzte sein Kontrahent durch ein Opfer von Turm gegen Läufer das fünfte Brett in Flammen. Leider fand der Landshuter das richtige Löschmittel nicht und seine Stellung zerfiel in Schutt und Asche. An den Brettern sechs und acht gerieten Wolfgang Latzel und Ortwin Bock schon nach der Eröffnung unter Druck. Letztlich wurden beiden ihre Positionsnachteile im Läuferendspiel zum Verhängnis. Auch Heinz Kunz quälte sich schon nach wenigen Zügen mit einer verkorksten Stellung herum. Allerdings ließ sein Gegenüber im Läuferendspiel noch ein Remis zu, wofür der Landshuter in Altötting getrost eine große Kerze stiften darf.

Die Zweite beendet die Kreisliga West mit dem dritten Platz. Gegen den SC Eggenfelden II gab es zum Schlus mit 4½-1½ einen ungefährdeten Heimsieg. Andreas Strangmüller sicherte sich dabei mit etwas Glück seinen sechsten Saisonerfolg. Johann Sellmayer und Franz-Josef Klinkenberg siegten dagegen mit schneidigen Angriffspartien. Eduard Korber und Thomas Schmitzer spielten solide Partien, während Karl König für sein Unentschieden schon etwas auf Caissas Wohlwollen setzten musste.