Schachklub Landshut besiegt
Grafenau klar mit 6,5 : 1,5.
Die Landshuter bleiben durch den klaren Erfolg weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz in
der Niederbayernliga. Der SC Grafenau konnte allerdings, zum Teil auch witterungsbedingt,
nur mit fünf Denksportlern an die Isar reisen.
Am sechsten Brett baute Wolfgang Latzel den Vorsprung weiter aus. Er setzte seinen Gegner
mit den weißen Steinen im Sizilianer schon in der Eröffnung unter Druck. Bei dem
verzweifelten Versuch einen Bauern zu verteidigen verlor der Schwarze seinen Turm aus den
Augen, den Latzel sogleich mit dem Springer aufgabelte. Michael Nurbekoglu verteidigte
sich am dritten Brett solide mit Französisch. Sein Kontrahent sah kein Durchkommen und
das Remisgebot besiegelte die Grafenauer Niederlage. Am achten Brett entwickelte Heinz
Kunz im Engländer viel Druck im Zentrum. Der Befreiungsschlag seines Gegenüber kostete
einen Bauern. Da der Landshuter aber viel Bedenkzeit investiert hatte, war ihm der Spatz
in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach und man rauchte doch die Friedenspfeife.
Wolfgang Schmidt gelang am Spitzenbrett ein feuriger Drache. Die Lanze des St. Georg
aus dem Bayerischen Wald blieb stumpf und die weiße Königsstellung ging schließlich in
Flammen auf. Am vierten Brett fehlte Josef Schubert von Beginn an der nötige Schwung. In
der Folge ging ein Bauer flötend. Zur Strafe musste sich Schubert für die Punkteteilung
noch lange zäh verteidigen, während seine Kameraden schon beim Bier den Mannschaftssieg
feierten.
Die Zweite fegte den SC Kauflanden mit 5,5 : 0,5 von den Brettern und sicherte sich die
Vizemeisterschaft in der Kreisliga West. Zum Aufstieg in die Bezirksliga West darf der
Reserve vom FC Ergolding gratuliert werden.
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