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Bericht
der 7. Runde Niederbayernliga SK Landshut - SC Simbach 5:3 |
Schachklub
Landshut besiegt den SC Simbach mit 5:3
Nach dem
ereignislosen 4:4 in Geiselhöring zeigte sich die Erste stark verbessert und rang im
Spitzenspiel der Niederbayernliga den SC Simbach in einer dramatischen Begegnung mit 5:3
nieder. Die Innstäder sind damit aus dem Aufstiegsrennen, während sich Landshut weiter
mit Straubing den Platz an der Tabellenspitze teilt.
Am siebten Brett brachte Heinz Kunz die Hausherren früh in Führung. Sein Gegner ließ
schon in der Eröffnung einen angegriffenen Läufer im Regen stehen und der Landshuter
nahm dieses Gastgeschenk gerne an. Alexander Wist und Josef Schubert hielten mit den
schwarzen Steinen das Spielgeschehen immer im Gleichgewicht. Folglich wurden an den
Brettern drei und fünf die Punkte geteilt. Am vierten Brett fand Joachim Siebert gegen
die Königsindische Verteidigung nicht das richtige Rezept, sodass ihm der Schwarze die
Suppe gehörig versalzte. Der Vormarsch der feindlichen Truppen schritt unaufhaltsam voran
und der Ausgleich für die Gäste war nicht mehr zu verhindern. Andreas Strangmüller
verbrauchte am sechsten Brett viel Bedenkzeit, ohne jedoch ein Mittel gegen das Bollwerk
seines Kontrahenten zu finden. So brauchte er am Ende eiserne Nerven, eine ruhige Hand und
eine gehörige Portion Glück, um buchstäblich in letzter Sekunde die im Rahmen der
Bedenkzeit vorgeschrieben Anzahl von Zügen aufs Brett zu bekommen. Damit war das Remis
dann aber in trockenen Tüchern. Am ersten Brett hatte Heiko Plöhn die Aufgabe den
Spitzenspieler der Simbacher im Zaum zu halten. Dies gelang ihm mit Bravour und es war
sein Gegner, der alle Hände voll zu hatte, um das Unentschieden um Haaresbreite noch zu
erzwingen. Die dramatischste und letztlich den Wettkampf entscheidende Partie spielte
Horst Schmaus am zweiten Brett. Nach französischem Beginn versäumte es der Landshuter
das schwarze Getriebe völlig lahm zu legen. So bekam sein Kontrahent Oberwasser und
schipperte Richtung Glückshafen. Aber dann misslangen ihm ein paar Paddelschläge und
Schmaus brachte das Boot des Simbachers mit einem unwiderstehlichen Mattangriff zum
kentern. Am achten Brett stellte Ortwin Bock mit unkonventioneller Spielweise schwierige
Verteidigungsaufgaben auf die 64 Felder. Dies brachte seinen Gegenüber gewaltig ins
Schwitzen und auf der Zielgerade der Partie in Straucheln sodass Bock doch noch einen
entscheidenden Bauernvorstoß lancieren konnte.
Ersatzgeschwächt ging die Zweite in der Bezirksliga West beim SC Kauflanden mit 1:7
unter. Herbert Schuster und Thomas Schmitzer gelang mit ihren Remispartien wenigstens noch
etwas Ergebniskosmetik |
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