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Bericht der 7. Runde Regionalliga Süd-Ost SC Bayerwald/Regen - SK Landshut 3:5

 

Schachklub Landshut holt beim SC Bayerwald/Regen die ersten Punkte
in der Regionalliga Süd-Ost

Bei den Gastgebern fehlten die Spitzenspieler, während sich die Landshuter erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden wollten und schon war der erste Mannschaftssieg perfekt.
Jürgen de Voogt fing am ersten Bett zunächst einen vorwitzigen Turm ein. Allerdings piesackte ihn sein Gegenüber in der Folge sosehr mit dem Läuferpaar, dass de Voogt mit Remis zufrieden sein musste. Am zweiten Brett zauberte Wolfgang Schmidt aus seiner schön zentralisierten Position plötzlich ein Springeropfer aus dem Ärmel. Alle die ihn kennen können erahnen, dass es aus dem folgenden Angriffswirbel für den Bayerwälder kein Entrinnen mehr gab. Horst Schmaus bekämpfte am dritten Brett die Drachenvariante und hatte die Lanze eigentlich immer an des Gegners Gurgel. Allerdings versäumte er mehrfach die Gelegenheit zum Zustoßen und musste am mittels Zugwiederholung Frieden schließen. Am vierten Brett raste Paul Westenthanner mit der Achterbahn durch das Damengambit. Nach überstandenem Bauernsturm ging es nach dem Tausch Turm gegen Springer auf Talfahrt. Doch sein Kontrahent achtete nicht mehr auf den eigenen König, katapultierte Westenthanner damit wieder nach oben und der Landshuter blies zur entscheidenden Mattattacke. Josef Schubert und Markus Mock hielten die weißen Reihen an den Brettern fünf und sieben geschlossen, dezimierten konsequent das Material und teilten alsbald die Punkte. Michael Nurbekoglu begab sich am sechsten Brett in skandinavische Gefilde. Dort bescherte ihm ein feindlicher Freibauer frostige Zeiten und nahm ihm schließlich die Lust am Weiterspielen. Am achten Brett griff Andreas Strangmüller mit dem Slawen auf beiden Flügeln an. Sein Gegenüber konnte diesem Trommelfeuer nichts entgegensetzen und warf nach dem Verlust eines Springers das Handtuch.