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Bericht
der 7. Runde Niederbayernliga SK Landau-Dingolfing II
- SK Landshut 5,5:2,5 |
| Schachklub Landshut schlägt den SK
Landau-Dingolfing II mit 6:2
Die Erste löst
souverän die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten und sichert den zweiten Tabellenplatz in
der Niederbayernliga ab.
Jürgen de Voogt spielte am ersten Brett eine schwungvolle Angriffspartie. In der Folge
übersah der vom verteidigen erschöpfte Gegner dann einen fiesen Zwischenzug und streckte
nach Figurenverlust die Waffen. Am zweiten Brett musste Mathelehrer Horst Schmaus als
Nachziehender einsehen, dass das gegen seinen Fianchettoläufer errichtete Bauerndreieck
auch bei Kenntnis geometrischer Lehrsätze nicht zu knacken war - ergo Friedensschluss.
Mehr für die Punkteteilung durften Johannes Oberpriller und Josef Schubert an den
Brettern drei und vier schwitzen, denn beiden kam leichtsinnigerweise ein Bauer abhanden.
Glücklicherweise ging dann den Landauern ob des weiter geleisteten Widerstands etwas der
Schneid verloren und die Landshuter nahmen gerne die offerierten Remisgebote an. Am
fünften Brett hatte Andreas Strangmüller die Weichen eigentlich früh auf Sieg gestellt.
Noch mit dem Bauern dem Läufer einen Tritt geben und dann mit dem Springer ins Glück
hüpfen. Doch zwischen Lipp und Kelchesrand schwebt der dunklen Mächte Hand.
Strangmüller kam völlig aus dem Tritt, woraufhin ihm sein Gegenüber noch von der
Schippe sprang und ins Unentschieden entschlüpfte. Markus Mock zog am sechsten Brett ein
lustiges Wechselspiel gegen Dame und Springer auf. Dem fiel das weiße Ross schließlich
zu Opfer und Mock sackte den ganzen Zähler ein. Am siebten Brett servierte Wolfgang
Latzel die Wiener Partie; von Kaffeehausgemütlichkeit war aber wenig zu spüren. Sein
Gegner tappte mit dem Läufer in eine tödliche Doppelfessel und der Landshuter haute ihm
dann die Stellung komplett um die Ohren. Robert Weindl agierte am achten Brett vogelwild
jenseits aller guten Ratschläge der Eröffnungstheorie. Sein Kontrahent kam mit dem
angerichteten Chaos aber nicht zu Rande, hatte eigentlich immer einen Materialnachteil und
Weindl gabelte am Ende mit dem Springer einen Turm und damit auch den vollen Punkt auf. |
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